
Da stand Hiob auf und zerriss sein Obergewand und schor sein Haupt, und er fiel auf die Erde und betete an. Und er sagte: Nackt bin ich aus meiner Mutter Leib gekommen, und nackt kehre ich dahin zurück. Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen. Bei alldem sündigte Hiob nicht und legte Gott nichts Anstössiges zur Last. ” Hiob Kapitel 1 Vers 20 – 22 (Elbf. Ues.) Was für ein Vorbild ist den Gläubigen auch Heute noch der Hiob? Diese schwere Last, die wie ein Walze regelrecht Hiob überrollt hat, ist menschlich gesehen fast nicht zu ertragen. Sein ganzes Vermögen wurde ihm als reicher Mann kurz nach einander genommen. Der Höhepunkt war von den vier Unheilsboten ganz sicher der vierte, der Hiob sagte, dass seine 10 Kinder Tod sind. Wenn irgend jemand meint, dass ist Heute leichter zu ertragen als Christ, dann kann ich da nur von einem sehr bekannten Evangelisten erzählen, den ich vielfach gehört habe, bevor seine Frau starb, und danach. Ich hörte ca. 1 Jahr nach dem seine Frau gestorben war eine evangelistische Botschaft von ihm, die kam für mich so rüber, wie wenn jemand einen Vortrag macht über Feld, Wald und Wiesen. Wo seine Frau noch lebte, hatte er brennende Gross – Evangelisationen gemacht. Auch kenne ich andere Christen und Prediger die jemanden verloren hatten aus der Familie, und danach ein grosse Kriese hatten. Bei Hiob war ja alles noch viel viel schlimmer. Was wir da von Hiob lernen können ist als erstes, dass er keinen Groll auf Gott hatte. Was mich am meisten beeindruckte war nach diesen Nachrichten, dass Hiob sein Obergewand zerriss, sein Haupt schor, dann auf die Erde fiel und Gott anbetete. Allen tiefen Schmerz den er in sich hatte, schob er auf die Seite, dies machte seine schlimme Situation um einiges besser. Ich hatte eine neue Wohnung gemietet, hatte kein Geld für Möbel, da ich viele Schulden aus meinem alten Leben hatte, und so zimmerte ich mir aus alten Möbel neue zusammen, und lackierte diese dann. Beim Schneiden einer Holzplatte schnitt ich mir mit der Stichsäge tief in den Daumen. Nach kurzer Zeit kam dann der unheimliche Schmerz, der fast nicht zu ertragen war, ich bin bis an den Knochen gekommen mit der Säge, und die Knochenhaut war auch verletzt. Ich musste mich ich Bett legen, da ich nicht mehr sitzen und stehen konnte. Der Heilige Geist zeigte mir dann, dass ich doch einfach dafür Danken soll. Ich machte dies dann sofort, dankte dem Herrn Jesus, dass ER das jetzt zugelassen hat, und ER mir nun weiter hilft. Mit Worten ist das nicht zu erklären, aber ich wurde nach dem Gebet völlig entspannt, mein Zorn war weg, ich ging nach einiger Zeit dann zum Arzt, und die ganze Situation war viel leichter zu ertragen. Hiob sagt dann in Vers 21b = Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gepriesen. Hiob erkennt schlicht die Tatsache an, dass er nun nichts mehr hat, ausser seiner Frau, die ihn auch noch fertig macht mit Worte in dem sie in Kapitel 2 Vers 9 sagt = Fluche Gott und stirb. =Schlimmer ging es dann fast nicht mehr, doch die schlimmen Krankheiten kamen ja dann noch. Was bei all dem noch so raus ragt, und für uns so vorbildlich ist, wie es in Vers 22 heisst, bei alldem schlimmen, üblen, schmerzhaftem, erniedrigendem sündigte Hiob nicht. Ich weiss nicht, ob ich so hätte reagieren können, aber der Jacobus – Brief lehrt uns, dass wir solche Vorbilder haben, um von ihnen zu lernen. Jacobus beschreibt es so in Jacobus 5 Vers10,11 = Nehmt Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben. Siehe, wir preisen die glückselig, die ausgeharrt haben. Vor Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigem Mitgefühls und barmherzig ist.= Was können wir daraus schliessen? Gott lässt uns niemals im Stich, ER legt uns Lasten auf, die auch schwer sein können, aber ER hilft uns auch in allem. Nehmen wir immer wieder solche grossen Männer zu Vorbildern. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland