Tal des Todesschatten

Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich keine Unheil, denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. Dur bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde, du hast mein Haupt mit Oel gesalbt, mein Becher fliesst über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens, und ich kehre zurück ins Haus des Herrn Lebenslang. ” Psalm 23 Vers 4 – 6 (Elbf. Ues.) Psalm 23 ist wohl der bekannteste Psalm, den es weltweit gibt. Schauen wir uns den zweiten Teil an. Ich hörte von meiner Grossmutter und auch vom Wilhelm Busch las ich, dass im zweiten Weltkrieg viele besonders diesen Psalm gelesen haben, und sich regelrecht daran geklammert haben. David ist sich völlig bewusst, dass er jeder Zeit in ein Tal des Todesschattens gehen muss. Dass kann ganz schnell kommen, ohne jede Vorwarnung. Ich bin einmal aus einer Strasse mit dem Taxi gefahren, wo ich Vorfahrt hatte. Ein anderer kam aus einer Strasse, wo er hätte anhalten müssen. Statt dessen fuhr er mit erhöhter Geschwindigkeit einfach weiter und krachte voll in mein Taxi. Der vordere Teil vom Taxi war kaputt, und es entstand ein sehr hoher Schaden. Wir riefen dann nicht die Polizei, da er sofort sagte, dass er Schuld ist, und dies auch sofort Unterschrieb. Ich hatte einen Schock, ging nach Hause, auch wenn ich äusserlich nicht verletzt war. Innerlich war ich so geschockt, dass ich meiner Frau nicht mal ein SMS schreiben konnte, meine Hände haben gezittert. Was will ich nun damit sagen? Das man schneller in einem Todestal sein kann, als einem lieb ist. Wäre ich nur zwei Meter weiter gewesen, dann wäre dass Auto direkt in meine Fahrer – Türe gefahren, und ich hätte sicher schwere Kopfverletzungen gehabt. Musste ich ein Unheil fürchten? Nein, denn der Herr Jesus war bei mir, ER hatte über mir gewacht, dass ich nicht körperlich verletzt war. Natürlich können Christen auch schwere Unfälle haben, aber so oder so wacht Jesus über uns. Die einen kommen aus dem Todestal wieder raus, die anderen nicht. Wenn Gott bei mir ist, und die Feinde Toben, so kann ich völlig beruhigt an dem Tisch sitzen, den Jesus mir bereitet hat, und Jesus gibt mir alle geistliche Segnungen, die ich brauche. Mc. Donald bringt dazu ein gutes Beispiel aus dem Orient. = Die Gastfreundschaft im Nahen Osten garantiert die Sicherheit des Gastes. »Alle geheiligten Gesetze der Gastfreundschaft versammeln sich um ihn zu seiner Verteidigung. Er wird ins Zelt geführt, Nahrung wird vor ihn hingestellt, während seine fern gehaltenen Verfolger zornig vor der Tür bleiben müssen.« = Jesus gibt uns das Leben in voller Genüge, und der Feind kann das nicht verhindern, weil wir mit dem Heiligen Geist gesalbt sind, fliesst unser Becher über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen alle Tage meines Lebens. Sind wir uns dessen bewusst? Würde Gottes Güte und Gnade uns nicht folgen, so hätten wir wirklich schlechte Karten, müssten Tag täglich damit rechnen, dass wir in irgend einer Form bedrängt und bekämpft werden. Egal wo wir sind und was wir machen, Gottes Güte und Gnade folgt uns, dass dürfen wir wissen, und nicht nur dass, sondern sie wird uns folgen lebenslang, bis wir in Herrlichkeit bei Jesus sind, und den Auferstehungsleib bekommen, wie ihn Jesus als erster bekommen hat. Die Welt geht immer mehr den Gerichten Gottes entgegen, die Gläubigen gehen immer mehr der Herrlichkeit entgegen, was für ein Unterschied ist das? Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland