
Sende dein Licht und deine Treue! Die sollen mich leiten, mich bringen zu deinem heiligen Berge und deiner Wohnstatt, damit ich zum Altar Gottes komme, zu dem Gott meines Freudenjubels, und unter Zitherklang dich preise (oder: dir danke), o Gott, mein Gott! 5 Was betrübst du dich, meine Seele, und stürmst so ruhlos in mir?
Harre auf Gott! Denn ich werde ihm noch danken, ihm, meines Angesichts Hilfe und meinem Gott. ” Psalm 43 Vers 3 – 5 (Menge Ues.) Der Psalmist ist unsicher geworden, wie es wohl weiter geht, ob er falsche Wege eingeschlagen hat, sich verirrt hat, falsche Entscheidungen gefällt hat, wir wissen es nicht. Aber wir haben ja so einen wunderbaren Gott, der uns nicht im Stich lässt, wenn wir nicht mehr weiter wissen, dann dürfen wir Gott bitten, dass Er in Seiner Treue uns Licht schenkt, für die nächsten Schritte, die ich gehen soll, besonders, um mein Verhältnis zu Gott in Ordnung zu bringen. Dazu schreibt Jacobus 4 Vers 8 = Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen. = Gott zu nahen, das ist etwas vom wichtigsten in der Nachfolge. Gott redet durch Sein Wort zu mir, ganz persönlich. Was mich allerdings daran hindern kann ist Sünde in all seinen Facetten. Darum schreibt Jacobus, säubert eure Hände, und reinigt eure Herzen. Wenn ich einen Streit mit meinem Bruder habe, soll ich den in Ordnung machen, oder sonst Sünde in meinem Leben. Dann kommt wieder Licht in mein geistliches Leben, und ich bekommen wieder Freude in der Nachfolge mit Jesus. Wie steht es in Vers 4, so werde ich zum Altar Gottes kommen, zum Gott meiner Jubelfreude, und werde Gott Loben, für die Freude, die Gott schenkt. Die kann Gott selbst im Angesicht des Todes schenken. Denken wir daran, wie der Kaiser Nero die Christen aus Rom ausrotten wollte, und alle verbrannte, die er fand, und diese dann im Kolosseum verbrennen lies. Als er sie nach her anschaute, hatten die Christen ein Strahlen auf ihren Gesichtern im Angesicht des Todes. Wie machtlos ist dieser Kaiser dann da gestanden. In seinem Blutrausch ist er aufs schwerste enttäuscht worden, weil die Christen freudig zu ihrem Erlöser gingen, im Grunde genommen war er völlig machtlos gegen den Glauben der Gläubigen. Darum schreibt dann berechtigt der Psalmist in Vers 5 = Was bist du so aufgelöst meine Seele, was stöhnst du in mir? Harre auf Gott ohne Unterlass, ER wird dir Licht senden, alles geben, was du zur Nachfolge brauchst, dann wirst du Ihn noch preisen, Ihn loben, für alle Hilfe und Führungen, die ER schenkt in Seiner Gnade. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland