Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Jesus aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes geht. ” Matthäus 4 Vers 4 (Elbf. Ues.)  Der Teufel ist sehr sehr listig, wenn es darum geht, Christen zu Fall zu bringen, oder zu Verführen. Der Teufel begegnet Jesus nicht nach einem oder zwei Tagen in der Wüste, auch nicht nach 10 Tagen, sondern nach 40 Tagen Fasten, als Jesus hungerte. So ist das Vorgehen auch Heute noch, wenn jemand Probleme hat, Zweifel hat, dann versucht er es besonders bei den Christen, die unsicher und schwach sind. Jesus wusste das natürlich, und so verwundert es nicht, dass der Teufel die Sohnschaft Jesu von Gott in Zweifel zieht, und Jesus ganz provokant fragt, = wenn Du Gottes Sohn bist, (er wusste ja, das Jesus Gottes Sohn ist) dann mach das diese Steine Brot werden, was bei dem Hunger, den Jesus hatte sehr verlockend war, es wäre für Jesus kein Problem gewesen, die Steine zu frischem warmen Brot zu machen. Nun sagt Jesus dem Teufel etwas, was der Teufel nicht versteht. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, dass meinen die meisten Menschen auf dieser Welt, wenn sie genug haben und satt sind, dann reicht das. Vor ca. 10 -20 Jahren bin ich mit meinem Schwager vielfach regelmässig mit dem Motorrad auf grossen Touren unterwegs gewesen. Am liebsten bin ich mit meiner Enduro im Gelände gefahren. Einmal waren wir in Südspanien in der Sierra Nevada. Wir sind viel jeden Tag im Gelände gefahren, und ich konnte mich mit meiner Enduro so austoben, wie noch nie in meinem Leben, es war unglaublich schön. Wenn ich dann aber im Zelt meine Stille Zeit gemacht habe, dann habe ich gespürt, dass das Wort Gottes glücklicher macht, als alles schönste und tollste, was man auf der Welt machen kann. Das Wort Gottes gibt mehr dem inneren Menschen. Das machte Jesus dem Teufel klar, der Mensch lebt auch vom Wort Gottes, dass ihn errettet und leitet und führt selbst in den dunkelsten und schwersten Zeiten. Gottes Wort ist geistliche Nahrung die dem Menschen mehr gibt, als satt zu sein. Auch dient es dazu, auf Gott und Seinen Willen zu achten, und nicht auf mein Lustgefühl. Gott sagte Jesus nicht, dass ER die Steine zu Brot machen soll, also war das auch nicht Gottes Wille, und  Jesus tat nichts, was nicht dem Wille Seines Vaters entsprach. Christen können von diesem Vers lernen, dass wir bestrebt sind, unser Leben nach Gottes Wort auszurichten, und immer genug geistliche Nahrung haben. Für den Apostel Paulus war das völlig klar. In Philipper 4 V. 12,13 formuliert Paulus es so = Sowohl erniedrigt zu sein, weiss ich, als Ueberfluss zu haben, weiss ich, in jedes und in alles bin ich eingeweiht, sowohl satt zu sein als zu Hungern, sowohl Ueberfluss zu haben als Mangel zu leiden.= Das alles war für Paulus zweitrangig, Gott und Seinem Wort zu folgen, dass war für Paulus das wichtigste, und dies hat er auch so behalten, bis das er den Märtyrer – Tod gestorben ist, auch von Paulus können wir alle viel davon lernen. Nie soll das leibliche wohl im Vordergrund stehen, sondern das Wort Gottes. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland