
Halleluja. Preisen will ich den Herrn von ganzem Herzen im Kreis der Aufrichtigen und der Gemeinde. Gross sind die Taten der Herrn, zu erforschen von allen, die Lust an ihnen haben. Majestät und Pracht ist sein Tun, seine Gerechtigkeit besteht ewig. ” Psalm 111 Vers 1 – 3 (Elbf. Ues.) Halleluja aus dem Hebräischen übersetzt heisst = Preisst den Herrn. Ist das überhaupt nötig? Wenn ja, dann wie? In einem Gefühlsrausch mit viel Tam Tam und Schlagzeug, so wie es in der Carismatik mehrheitlich der Fall ist? Das die Gefühle einen Hochpeitschen, nein, das ist für mich kein Preisen und Anbeten Gottes. Ich war mal zum Prüfen vor vielen Jahren im ICF in Zürich, heute ist es in Dübendorf in der Nähe vom Mitternachtsruf, wo ich in die Gemeinde gehe. Meine Frau und ein anderes Gläubiges Paar, wir waren ganz hinten im Saal mit mehr als ca.1000 Menschen, da war es am wenigsten laut. Die Musik war so laut, dass ich fast Ohrenschmerzen bekommen hatte. Ein Lied wurde ca. knapp 20 mal hinter einander immer wieder gesungen, wie ein Mantra im Hinduistischen. Die Mini – Predigt war sehr oberflächlich. In dieser Versammlung wurden in erster Linie die Gefühle angesprochen, ein gutes Gefühl zu haben, mit viel Krach, wie eine christliche Droge kam mir das vor. Spurgeon formuliert das Preisen von Gott folgender Massen. = Lobt Ihn jetzt und allezeit, tut es von Herzen und einmütiglich. Nicht nur in grossen Massen, sondern auch im Kleinen soll man Gott Loben und Preisen. Manchmal wenn ich meine Gitarre nehme, und ein paar Loblieder singe, dann bekomme ich zum teil richtig grosse Freude, die man nicht kaufen kann, erwerben kann, sonder die der Heilige Geist schenkt. Vor allem von Herzen soll man Gott Loben, so wie es Spurgeon schreibt, dass ist echte Anbetung, dazu braucht es kein Schlagzeug. Sowohl in der Kleinsten Gemeinschaft, oder in der grossen Versammlung soll man das tun. Warum? Vers 2 gibt uns Antwort, weil die Taten Gottes gross sind, mehr als wir uns das vorstellen können. Das grösste was Gott je auf dieser Erde tat war, dass ER seinen eingeborenen geliebten Sohn zu uns in die Finsternis dieser Erde gesandt hatte, der Erlöser kam, wurde erniedrigt, wie sich nie ein Mensch erniedrigen musste, weil ER vorher in Herrlichkeit war, und dies nicht wie einen Raub festhielt, sondern Seinem Vater gehorsam war bis zu Seinem Tod. Ein grösseres Vorbild kann sich ein Mensch nicht vorstellen. Gottes grosse Taten in seiner Tiefe zu erkennen, dazu muss man es erforschen im Wort Gottes. Je mehr ich das mache, desto mehr erkenne ich, wie unglaublich gross Gott ist, und wie klein und schwach der Mensch ist. Majestät und Pracht ist sein Tun, je mehr ich mich mit dem Erforschen des Wortes Gottes beschäftige, desto mehr erkennt der Gläubige auch, was für eine Majestät und Pracht Gott hat, und wie vollkommen Sein Tun ist. Völlig fehlerfrei ist Sein tun, am meisten wird dies dann sichtbar im Weltgericht, wenn alles von dieser Erde offenbar wird. Was auch wunderbar an Gott ist, dass ER immer gerecht ist und auch bleibt, seit ER das Weltall und die Erde erschaffen hat, bis hin zum neuen Himmel, und der neuen Erde, wie es in Offenbarung 21 Vers 1 beschrieben ist, so ist Gott absolut gerecht in Seinem Handeln. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, Gottes Segen und liebe Grüsse, Roland