Den richtigen Kampf kämpfen

Streite, Herr, mit denen, die gegen mich streiten, kämpfe mit denen, die mich bekämpfen. Ergreife Kleinschild und Langschild, und stehe auf zu meiner Hilfe. Zücke den Speer und versperre den Weg gegenüber meinen Verfolgern, sprich zu meiner Seele: Ich bin deine Hilfe. ” Psalm 35 Vers 1 – 3 (Elbf. Ues.) Lernen von David im Kampf, wenn man bedenkt, dass David der mutigste und erfolgreichste Kämpfer Israel war,(man sang von Ihm in Israel, Saul schlug 1000 Soldaten, David 10000) so müsste ein Aussenstehender sagen, dass wieder spricht sich ja, was David das sagt. Grosse Kampfsportler rühmen sich ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrer Siege. Der bester Kämpfer Israels machte das Gegenteil. Den Streit und den Kampf gibt David weiter an Gott, der soll Streiten, Kämpfen. Gott soll Kleinschild und Langschild nehmen, und David beistehen im Kampf. Vor ca. 30 Jahren hat es in der Schweiz eine sogenannte Schlafzimmer – Räuberbande gegeben. Der Name kam da her, da diese Räuber nicht nur wertvolle Dinge mit genommen hatten, sondern die Frauen vor den Augen des Mannes noch vergewaltigten, daher der Name. Ich war noch jung verheiratet, und ich sagte mir, die könne was erleben, wenn sie Einbrechen. Ich legte mit einen Holzknüppel unter mein Bett. Jesus fragte mich dann nach ein paar Tagen, wer den Stärker ist, Jesus, oder ich mit dem Knüppel? Als mir das bewusst geworden ist, war ich wie beschämt, und hatte den Knüppel dann sofort weg geworfen, weil Jesus viel besser Kämpfen kann, das sagte ER mir, und dieses Denken hat David sein Leben lang gehabt, darum ist David mir ein so grosses Vorbild. Nun, im neuen Testament, da sollen die Christen nicht in den Krieg ziehen, sondern wie haben Heute den geistlichen Kampf. Wie beschreibt ihn Paulus in Epheser 6 Vers 12 = Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister der Bosheit in der Himmelswelt. = Nun, wenn man sich umschaut, sieht man sie ja nicht, die Menschen, die Hochokkultisten sind, die sehen zum teil in die Unsichtbare Welt. Der Christ erlebt den Kampf da, wo es um die Nachfolge geht, also uns abzuhalten vom täglichen Bibellesen. von meinem Gebets – Leben, davon meine Fähigkeiten in der Gemeinde einzusetzen oder sonst  einen Dienst zu tun, bei Einsätzen der Gemeinde mitzumachen, oder dafür zu Beten. Ich kannte einen Vollamtlichen Prediger, der viel Mühe hatte, seine Stille Zeit zu machen, er sagte mir das mal im Vertrauen, das ist tragisch. Ich hörte von Vollamtlichen Predigern in der USA, die sie nicht mehr als 5 Minuten am Tag Zeit für das Gebet haben, das wichtigste vernachlässigen sie. Als ich vor 37 Jahren im Tearoom der Stadtmission ein Praktikum über drei Monate machte, sagte ich der Glaubensschwester, dass wenn wir Anfangen, wir erst mal 30 Minuten eine Gebetszeit miteinander machen, darauf hin kamen einige der ganz krassen Heroin – Süchtigen zum Glauben. Es hat mal jemand gesagt, nichts fürchtet der Teufel mehr, als das Gebet. Den geistlichen Kampf sieht man nicht, man sieht nur seine Auswirkungen im positiven, wie im negativen. In dieser Endzeit wird man mehr die Negativen Seiten des geistlichen Kampfes sehen. Jeder Gläubige darf aber das Bitten, was David bittet am Ende von Vers 3 = sprich zu meine Seele: Ich bin deine Hilfe. Das darf jeder Gläubige bitten, und gleich auch Danken dafür, dass Gott uns Seine Hilfe die grösser ist als alle andere Hilfe schenkt, darum denken wir im geistlichen Kampf daran, Gott um Hilfe zu bitten, wo ich nicht überwinden kann. ER kann uns am besten Helfen im geistlichen Kampf. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland