
So wollen wir also durch ihn Gott allezeit ein Lobopfer darbringen, das heißt die »Frucht (= den Tribut) unserer Lippen, die seinen Namen bekennen. Wohlzutun und mitzuteilen vergeßt nicht, denn das sind Opfer, an denen Gott Wohlgefallen hat. ” Hebräer 13 Vers 15, 16 (Menge Ues.) Wenn wir die Verse vorher im Kapitel lesen, dann erfahren wir, dass der Verfasser uns auffordert, hinaus zu gehen, ausserhalb des Lagers, und Schmach zu tragen für den Glauben an Jesus Christus, wie es zb. die zwei Brüder im Ruhrpott machen, die am Weihnachtsmarkt Predigen was man weiter oben lesen konnte . Weiter sagt der Verfasser, dass wir hier keine bleibende Stätte haben, und darum den anderen Menschen dies Mitteilen. In Vers 15 heisst es dann, wir sollen Gott allezeit ein Lobopfer bringen, dass ist, Frucht der Lippen, die Seinen Namen bekennen, dass ist Gott wohlgefällig, und darin liegt ein grosser Segen. Am meisten hatte ich dieses mal erlebt, als einige von der Stadtmission und der Heilsarmee zusammen Samstag Abend in die Wirtschaften gingen, um dort das Evangelium zu verkündigen, zuerst im Gesang, und nachher in Gesprächen. In einer Wirtschaft war es ganz schlimm, einige waren schon betrunken, und als wir anfingen zu Singen, da fingen sie sofort an zu Lachen, und zu Spotten, und zu Gröhlen, wie bei einem Fussballspiel. Der Bruder der neben mir stand war einer von denen, die am meisten Einsätze machte in unserer Gemeinde. Er sagte mir, Roland komm, wir müssen hier raus, es gibt gleich eine Schlägerei. Ich sagte ihm, dass ich bleibe, so blieb er auch. Nach dem wir unsere Lieder wie “Noch dringt Jesu frohe Botschaft durch die dunkle Welt” und andere evangelistische Lieder gesungen hatten, lud uns der Wirt noch zu einem Kaffee ein. Die Leiterin des Einsatzes der Heilsarmee, eine andere Schwester, mein Bruder aus unserer Gemeinde und ich setzten uns an den Tisch, wo am meisten gelacht und gespottet wurde. Es kam zu guten Gesprächen über den Glauben, und der mit der grösste Klappe fing später an zu Weinen und konnte sich fast nicht mehr beruhigen, er war getroffen vom Evangelium, ob er sich dann später noch bekehrt hatte, oder dann in die Heilsarmee ging weiss ich nicht, ich war ja in der Stadtmission. Auf jeden Fall hatten wir sehr grosse Freude, Jesus zu verkündigen unter diesen Umständen, dass selbst die schlimmsten berührt wurden von Jesus und Seinem Evangelium. Vers 16 = Das Wohltun und Mitteilen vergesst nicht, denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen. Wo es dem Christ möglich ist, soll er ein Licht sein in dieser grossen Finsternis, die immer dunkler wird, und denen, die das Wort weiter sagen werden immer mehr Steine in den Weg gelegt, wie wir es im Bericht oben gehört haben. Gerade in dieser Weihnachtszeit haben Christen besonders die Möglichkeit, auf die wahren Weihnachten hin zu weisen, nämlich = Gott wird Mensch und Erlöser für Dich und mich. Ich möchte alle Ermuntern, fleissig Gott ein Opfer des Lobes bringen, dass sind die, die Seinen Namen bekennen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland