Der Gott allen Trostes

Wäre der Herr mir nicht eine Hilfe gewesen, so hätte wenig gefehlt, und meine Seele hätte im Schweigen gelegen. Wenn ich sagte: mein Fuss wankt, so unterstützte mich deine Gnade, Herr. Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele. ” Psalm 94 Vers 17 – 19 (Elbf. Ues.) Wenn ein Gläubiger Christ in der Routine vom Alltag ist, und zum teil auch beherrscht wird, so ist die Gefahr gross, dass man versucht, alle fest im Griff zu haben, und wenn es Stress gibt, noch mehr Gas zu geben, wie Hans Dampf in allen Gassen wie man so schön sagt. Beim Taxi – Fahren hat man schnell sehr stressige Situationen, besonders, wenn man Fahrgäste am Flughafen abholen muss, und ein Stau da sehr grosse Probleme bringen kann, dass man es nicht rechtzeitig schafft an den Flughafen, und der Kunde dann ein anderes Taxi nimmt, und ich dann vergebens an den Flughafen gefahren bin. So eine Fahrt kostet von Lenzburg ca. 180 Euro. Mit der Zeit habe ich immer angefangen, praktisch für jeden Auftrag zu Beten, dass ich rechtzeitig da bin, was mir dann praktisch auch immer gelungen ist. Der Herr Jesus schenkt Hilfe, und ist Helfer selbst in grössten Nöten. Der Psalmist sagt sogar, dass nicht viel gefehlt hatte, und er wäre schlicht auf dem Friedhof gelandet. Mir kommt da in den Sinn, wie Daniel in die Löwengrube gesetzt wurde. Diese Löwen waren sehr hungrig, an sich der sichere Tod für jeden Menschen. Nachdem man Daniel wieder aus der Löwengrube gezogen hatte, und der König sich sehr freute, war keine einzige Verletzung am Daniel. Dass die Löwen sehr hungrig waren sieht man daran, als die Ankläger vom Daniel in die Löwengrube geworfen wurden. Da heisst es in Daniel 6 Vers 25 Und der König befahl, und man brachte jene Männer die Daniel verklagt hatten und man warf sie in die Löwengrube, sie, ihre Kinder und ihre Frauen. Und ehe sie noch am Boden der Grube angekommen waren, fielen die Löwen über sie her und sie zermalmten alle ihre Knochen. = Also ehe sie noch am Boden waren, wurden sie getötet, daran sieht man, wie sehr die Löwen hungrig waren, und Daniel hatte nicht die geringste Verletzung. Wäre der Herr Daniel nicht Helfer gewesen, er wäre sofort getötet worden. Seine Feinde, die eine Todesfalle für Daniel stellten, vielen selbst hinein. Der Mensch sät, und er erntet was er sät, mal früher, mal später. Vers 18 erzählt uns der Psalmist, wenn sein Fuss wankte, er sich nicht mehr sicher war, unsicher in seinem Wandel, so war das im Grunde genommen nicht tragisch, warum? Der Herr unterstützte ihn mit Seiner Gnade, was bedeutet das in der Praxis? Ich muss mich um nichts Sorgen im Alltag bei der Arbeit, wenn ich in schwierigen Situationen bin, meine Füsse Wanken, unsicher sind, dann stützt mich der Herr Jesus und gibt mir den Halt, den ich brauche, besonders für schwierige Situationen. In Vers 19 erfahren wir, dass der Psalmist viele unruhige Gedanken hatte, weil seine Füsse gewankt haben, er unsicher war. Das ist sehr verständlich, wenn man in schwierigen Situationen ist, dass einen viele unruhige Gedanken im Kopf schwirren, ja man sogar dann schlaflose Nächte bekommen kann. Der Herr schaffte auch hier dem Psalmist Abhilfe, in dem der Herr ihn mit Tröstungen beglückt hat. Gott lies ihn nicht im Stich, sondern erquickte seine Seele. Es gibt keinen Gläubigen, den der Herr Jesus nicht erquicken und trösten könnte. Der Apostel Paulus formuliert das ganze so in 2. Korinther 1 Vers 3,4 = Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die trösten können, die in allerlei Drangsal sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. = Was für wunderbare Worte uns Paulus das schreibt, dass Gott uns in allerlei Drangsal trösten kann, und wir dann dadurch auch andere trösten können, die in verschiedenen Nöten sind. Dazu möchte ich auch jeden von Euch ermuntern, wenn ihre Bekannte habt, die zb. im Krankenhaus sind, sie zu besuchen. Ich hab dann immer meine Gitarre mitgenommen, und gute geistliche Lieder gesungen, wenn es denn der Kranke wollte. Als mein Vater den zweiten Gehirnschlag hatte und nicht mehr ansprechbar war, nicht mal seine Augen mehr öffnen konnte, und ich dann Lieder sang auf der Gitarre, und noch einige Vers aus der Bibel vorlas, dann kamen meinem Vater die Tränen aus den Augen, das bedeutete, dass er alles noch wahr nahm, was um ihn herum passierte. Ja, trösten wir auch die, die es besonders brauchen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland