Jesus sieht alle Fallen, die man uns stellen will

Ich schütte meine Klage vor ihm aus, tue kund vor ihm meine Not. Wenn mein Geist in mir verschmachtet (= verzagt), du kennst doch meinen Lebenspfad. Auf dem Wege, den ich wandeln will (oder: gehen muß),

hat man mir heimlich ein Fangnetz ausgespannt.  Blick’ ich nach rechts und halte Umschau: ach, da ist keiner, der mich versteht (oder: kennt)! Verschlossen ist mir jede Zuflucht: niemand fragt nach mir! ” Psalm 142 Vers 3 – 5 (Menge Ues.) Hier haben wir eine Lehrstunde von David, dem Mann nach Gottes Herzen. Diese drei Verse passen sehr gut in die Endzeit, in der wir leben. In Vers drei erfahren wir, wie wichtig das persönliche Gebet ist, ohne dies wird der Christ kraftlos und schnell matt. David hatte es gelernt, immer alle Anliegen vor Gott auszuschütten, alle was ihn bedrängte, bedrohte oder sonstige Gefahren, von denen er im nächsten Vers erzählt, alle Anliegen schüttet David seinem grossen Helfer Gott aus, dass ist immer die beste Variante vor allen anderen. Hast Du Not in Deinem Leben? Bist Du unsicher, was Du machen sollst, wie Du aus einer schwierigen Lage heraus kommst? Dann schütte Jesus komplett Dein Herz aus, ER kann Dir immer Helfen, wo Menschen nicht Helfen können. Von einem sehr schweren Motorrad – Unfall den ich mit 17 Jahren hatte auf der zweit grössten Kreuzung in Düsseldorf, da war mein Fuss ab, alles durchtrennt, nur noch die Haut war dran. Eine Autostossstange hatte den Fuss vom Unterschenkel getrennt, er lag einfach auf der Seite. Jesus schenkte das Wunder, dass ich wieder laufen konnte, aber nach ca. 12 Jahren kam dann die Arthrose, die schmerzhaft ist. Auf dem Röntgenbild sah man keinen Knorpel mehr, der Arzt zeigte mir die Bilder. In der nächsten Gebetsstunde beteten meine Brüder mit mir und legten mir die Hände auf und salbten mich mit Oel. Die Schmerzen gingen weg. Als ich das nächste mal zum Arzt ging, erzählte ich ihm diesen Vorfall. Er sah mich verblüfft an und sagte aber gar nichts. Er war früher Arzt im Urwald und hatte sicher auch dort erlebt, wenn Missionare Menschen mit Jesu Hilfe heilten. Ich hatte es einfach so gemacht, wie es in Jacobus 5 Vers 14 steht = Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Aeltesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Oel salben im Namen des Herrn. = Dies sollte man auch noch Heute so machen, und sich nicht an Massenveranstaltungen Heilen lassen, da dort meistens der Engel des Lichts wirkt durch verführerische Geister. In Vers 4 erfahren wir, dass David ermattet war, schlapp und wehrlos. David wusste, dass Gott seinen Weg genau kannte, den Weg den er ging. Auch wusste David, dass Gott die Fallen und Schlingen sah, die man ihm stellte, keine noch so raffinierte Falle ist Gott verborgen, ER sieht alles, Ihm kann man nichts, aber auch gar nichts verheimlichen oder verstecken, alles ist bloss aufgedeckt vor dem, mit dem wir es zu tun haben. In Vers 5 erfahren wir, dass sich alle abgewandt hatten von David, verloren gegangen ist mir jede Zuflucht sagt er, niemand fragt nach ihm. Mc. Donald schreibt sehr gut dazu =  Allen scheint seine verzweifelte Not gleichgültig zu sein. Niemand macht sich Sorgen um sein Leben. Es ist wirklich ein beklemmender Schrei: »Niemand fragt nach meiner Seele!«, eine schreckliche Anklage gegen eine selbstsüchtige, unpersönliche Gesellschaft – und heute vielleicht gegen eine schlafende Gemeinde. = Das habe ich noch besonders gut gefunden, wie Mc Donald dass zum Schluss formuliert, es passt gut in unsere heutige Zeit, eine schrecklich Anklage gegen eine schlafende Gemeinde, die die Not der anderen gar nicht sieht, wie es bei David der Fall war, dieses wird die Endzeit prägen, ebenso wie dass man den Christen immer mehr Fallen in allen möglichen Arten stellt. Die Gläubigen dürfen aber die grosse Gewissheit haben, wie es David vorher schrieb, Gott sieht unsere Wege, wo die Fallen sind, wo dann zum Schluss die Feinde selber rein fallen und ins Unglück stürzen. Mir hat man vielfach Fallen gestellt in verschiedenen Situationen, ich bin nie reingefallen, weil Gott unsere Wege sieht. Die Endzeit wird immer gottloser, immer mehr Christen und Gemeinden schlafen ein, wie es auch Mc Donald schreibt. Ich hatte einmal eine alte Dame mit dem Taxi gefahren, die mich auf die Bibel ansprach, und mich fragte, in welche Kirche ich gehe. Ich sagte ihr, dass ich in den Mitternachtsruf gehe, und täglich die Bibel lese. Dann sagte sie mir, dass sie das auch macht täglich, und ihr hilft. Dass hatte mich dann doch sehr erstaunt, dass es Katholiken gibt, die regelmässig die Bibel lesen. Einen studierten katholischen Mönch hatte ich mal kennen gelernt, ich war erstaunt, wie wenige er Ahnung von der Bibel hatte. Ich sagte der alten Dame dann, dass sie unbedingt weiter die Bibel lesen sollte, so kann immer der Heilige Geist zu ihr Reden und ihr Helfen. (auch sich zu bekehren) Freudig stieg sie dann aus meinem Taxi, und sie wird ganz sicher weiter die Bibel lesen. Wir dürfen aus den drei Versen Lernen, dass wir alle noch so geringen Anliegen ausschütten können vor Jesus, ER alle Fallen sieht, die man auch in Zukunft uns stellen wird, und wenn wir keine Zuflucht haben und niemand nach uns fragt, Jesus steht uns immer und überall bei, ER lässt uns nie allein. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland