
Es geschah aber, als sie auf dem Weg dahinzogen, sprach einer zu ihm: Ich will dir nachfolgen, wohin du auch gehst, Herr. Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht wo er sein Haupt hinlege. Er sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach. Der aber sprach: Herr,erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben. Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes. ” Lukas 9 Vers 57 – 60 (Elbf. Ues.) Wir haben hier einen Fall, den es wahrscheinlich viel gegeben hat, und auch Heute noch gibt. Man will Jesus nachfolgen, so wie man sich das in seinen Augen vorstellt, umso interessanter ist die Reaktion von Jesus. Jesus konnte jedem Menschen direkt in sein Herz sehen, und wusste genau, wie und warum jemand an ihn heran tritt, und wie es in seinem Inneren aussieht. In Vers 58 macht nun Jesus dem Fragenden klar, dass ER keine Stätte hat, wo Sein ist, kein Haus, keine Hütte, keine gemütliche Bleibe, wo man es sich so richtig bequem machen kann. Jesus will damit sagen, dass die Nachfolge sehr unbequem sein kann, man in der Regel nicht Reich wird, zur Oberschicht gehören wird, sondern vielfach bei den Armen ist, die innerlich oder äusserlich arm sind. Jesus machte ihm Glas klar, wie die Nachfolge sein wird. Als ich mich bekehrt hatte, und meine vielen Schulden so schnell wie möglich abzahlen wollte, da fuhr ich die nächsten Jahre nur mit Schrottautos rum, bei einem war die Fahrertüre so verrostet, dass sie nur noch klapperte beim auf und zu machen. Vor meiner Bekehrung wäre das undenkbar gewesen, nach meiner Bekehrung war mir dass Auessere auf das ich so wert gelegt hatte vor meiner Bekehrung völlig egal. Gute Bekannte schämten sich wegen mir, wenn wir uns irgend wo Trafen, und ich mit meinen Klapperautos daher kam. Wer Jesus ernsthaft nachfolgen will, der sollte immer wieder darauf schauen, dass ihm materielle Dinge nie zu wichtig sind, sie blockieren in der Nachfolge. In Vers 59 sprach Jesus einen anderen an, und sagte zu ihm: Folge mir nach. Dieser nun hatte Ausreden, dass er noch andere wichtige Dinge in seinen Augen tun muss. Auch hier ist die Antwort sehr interessant, die Jesus im sagt. Lass die Toten ihre Toten begraben. Hier meinte Jesus Menschen, die geistlich Tod sind. erst bei der Wiedergeburt durch die Bekehrung wird ein Mensch geistlich lebendig, und dass hat immer erste Priorität. Es gibt auf dieser Welt nichts wichtigeres, als sich zu Bekehren, die Weichen für die Ewigkeit richtig zu stellen. Jesus sagt ihm nun, was er machen soll, das Reich Gottes verkündigen, in irgend einer Form. Nicht jeder ist Evangelist, nicht jeder ist Prediger oder Lehrer, aber Zeugnis von unserer Bekehrung sollen wir immer da geben, wo wir die Möglichkeit dazu haben. Ich hatte in meinem Arbeitsleben vielfach die Möglichkeit, Zeugnis zu geben von meiner Bekehrung. Ich muss immer wieder daran denken, wo ich Lastwagen gefahren bin, und ich als Beifahrer einen reichen Bauern einarbeiten musste, der noch ein bisschen Lastwagen fahren wollte als Aushilfe, wenn er auf seinem grossen Bauernhof ab und zu keine Arbeit hatte, weil auch sein Vater noch mithalf. Er beobachtete mich sehr genau, auf einmal sagte er mir, dass er noch niemals einen Menschen gesehen hat, der so fröhliche Augen hatte wie ich. Nun wusste ich sofort, was ich ihm sagen sollte. Ich sagte ihm, die habe ich bekommen, seit ich mich bekehrt habe zu Jesus Christus, vorher hatte ich keine fröhlichen Augen, eher bedrohliche. Ich lud ihn dann auch mal zu mir nach Hause ein, und er lernte meine sechsköpfige Familie kennen. Ich denke, sein Reichtum war ihm ein Hindernis, Jesus sofort anzunehmen, ich hoffe, dass er es irgend wann in seinem Leben doch noch macht. Was will ich damit sagen? Dass wir immer auf irgend eine weise Jesus dienen können, und Zeugnis geben sollen, damit die Welt hört, dass es einen Erlöser gibt, der Sünden vergibt, dass wünsche ich uns allen, dass wir da dran bleiben. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende Gottes Segen und liebe Grüsse, Roland