
Um zweierlei bitte ich dich – versage es mir nicht, ehe ich sterbe Falschheit und Lügenwort halte fern von mir! Armut und Reichtum gib mir nicht! Laß mich (aber) den mir zukommenden Teil von Nahrung verzehren, damit ich nicht aus Übersättigung dich verleugne und sage: »Wer ist der HERR?«, aber auch nicht infolge der Armut zum Diebe werde und mich am Namen meines Gottes vergreife (d.h. den Namen Gottes entehre). ” Sprüche 30 Vers 7 – 9 (Menge Ues.) Das Kapitel 30 im Buch der Sprüche hat Argus geschrieben, der Sohn Jake aus Massa. Von ihm können wir nun einiges lernen, für unser geistliches Leben. Zwei Dinge sind ihm besonders wichtig, die er Gott bittet, dass Gott sie ihm geben möchte. Als erstes Falschheit und Lügenworte. Jemand, der Falsch ist oder Lügt, der wird Unglaubwürdig, man kann so einer Person nicht mehr Vertrauen, man weiss bei so einer Person nie, was man ihm anvertrauen kann. Zur Zeit der Sowjet – Union war das Christentum absolut verboten. Jeder der mit einer Bibel oder in einer christlichen Versammlung war, wurde verhaftet, und meistens in ein Arbeitslager in Sibirien gesteckt, oft sein Leben lang. Was völlig unglaublich ist, das die damaligen Verantwortlichen in der Regierung an wichtige Posten einen Christ steckten, warum? Weil sie wussten, dass ein Christ nicht bestechlich ist, nicht lügt, und sehr verantwortungsvoll ist, dass heisst mit anderen Worten, sie vertrauten am meisten echten Christen. Auch Heute kann es noch so sein. Auch ich habe dass beim Taxi – Fahren erlebt, trotzdem ich immer die Bibel im Taxi hatte, schickte mein Chef mich bei ganz wichtiger Kundschaft wie zb. die Geschäftsleitung von GE einer der grössten Konzerne weltweit, oder seinem wichtigsten Bekanntenkreis oft mich hin. Mein Chef wusste, dass er sich völlig auf mich verlassen kann, in jeder Beziehung. In Hebräer 12 Vers 1 steht = Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so grosse Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die leicht umstrickende Sünde ablegen, und mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf. = Wir haben ein grosse Wolke von Zeugen um uns, die uns Christen sehr genau beobachtet, darum sollen wir jegliche umstrickende Sünde ablegen, weil wir sehr genau beobachtet werden. Ich hatte regelmässig Kontakt mit einem Ungläubigen, der sich später bekehrte. In den ersten Jahren meiner Nachfolge hatte ich noch einen sehr sportlichen Fahrstil mit dem Auto, da ich als Ungläubiger illegale Rennen gefahren bin. Einmal sagte dieser Mensch mir, dass ich mich nicht an die Verkehrsregeln halte, da ich in der Kurven oft auf die andere Fahrspur gefahren bin, um schneller durch die Kurve zu fahren. Er hatte absolut Recht, es war verboten, wie ich fuhr, auch wenn ich mich mehrheitlich an die Geschwindigkeitsregeln hielt. Mir ist dann bewusst geworden, wie genau uns Ungläubige beobachten, unser Verhalten und unser Umgang mit anderen Menschen. Der zweite Wunsch, den Argus an Gott hat ist, Armut und Reichtum gib mir nicht, lass mich dass geniessen,, was ich habe. Dieser Mensch hatte grosse Weisheit, er wusste, das Armut sehr mühsam sein kann, aber auch dass Reichtum eine grosse Gefahr für den Menschen ist. Wenn man übersatt ist, in allen möglichen Lebensbereichen, kann man an den Punkt kommen, wo man sich sagt, wer ist denn der Herr? Den brauche ich nicht, ich hab ja alles, und wenn ich arm bin, dann zum Schluss noch anfange zu stehlen. Paulus formuliert es so in 1. Timotheus 6 Vers 6-8= Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein grosser Gewinn, denn wir habe nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. = Diese Aussage ist Identisch mit der zweiten Bitte von Argus, Nicht arm zu sein, und nicht Reich, sondern wenn wir genug zu Essen haben, Kleidung, so reicht das zum Leben, und mit dem sollen wir uns begnügen. Unser Herr Jesus versorgt uns mit allem was wir zum Leben brauchen, dass hatte ich letztes Jahr besonders erlebt, als ich zwei Monate keinen Lohn hatte. Auf Jesus kann man sich immer verlassen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland