
Darin frohlockt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer erfunden wird als die des vergänglichen Goldes, das aber durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi, den ihr liebt obgleich ihr ihn nicht gesehen habt an den ihr glaubt, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt. ” 1 Petrus 1 Vers 6 – 8 (Elbf. Ues.) Was für wunderbare Worte sind das? Petrus hatte die Gabe, mit wenig Worten sehr viel auszudrücken. Ueber diese drei Versen könnte man mindestens drei Predigten machen. Vers 6 kann man auch so ausdrücken, Freude auch in grossem Leid. Der Apostel Petrus redet hier nicht vom Hören und Sagen, sondern hat das in der Praxis vielfach erlebt. Denken wir nur, wie der Apostel Jacobus hingerichtet worden ist, und kurz darauf sollte Petrus auch hingerichtet werden. Vielleicht hatte er auch schon mit seinem Leben abgeschlossen, als er in der Zelle war, und kurz darauf hingerichtet werden sollte. Nun, Gott war anderer Meinung und schickte einfach einen Engel, der Petrus aus der Todeszelle holte, es läuft nie nach menschlichen Plänen, Gott entscheidet besonders bei den Gläubigen, was passiert, und was nicht. Bei dem letzten Anschlag den man auf mich machte muss ich manchmal daran denken, was passiert wäre, wenn das Vorderrad das mir jemand losgeschraubt hatte an meinem Motorrad blockiert hätte, und ich in voller Fahrt auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden wäre, dann würde ich jetzt nicht hier schreiben. Gott sieht alles und jeden, niemand ist vor Ihm verborgen. Petrus fordert uns auf, uns dennoch zu Freuen, auch wenn wir hier und da betrübt werden, und er begründet dass auch so, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer erfunden wird, als die des Goldes. Durch Versuchungen Anfechtungen wird unser Glauben gestärkt, wie durchs Feuer, und dadurch wird unserem Erlöser Lob, Herrlichkeit und Ehre dargebracht, Jesus gebührt alle Ehre. Dann sagt Petrus, den ihr liebt, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt. Ist das nicht erstaunlich? Ich hatte mal ein Buch über die Märtyrer gelesen aus dem Mittelalter, (leider nur ausgeliehen) wo die Katholische Kirche eine Zeit lang Zwangsbekehrungen durch führte, wo gläubige Christen hingerichtet wurden, weil sie nicht ihren Glauben an den Heiland in irgend einer Form an einen anderen Glauben absagten, und wegen ein paar anderen Worten hingerichtet wurden, wie zeigten diese Brüder und Schwestern ihre Liebe ihrem Heiland gegenüber, den sie nie sahen, aber dem ganz ihr Herz gehörte, und sie fest im Glauben an Jesus als Erretter Glaubten, und stand hielten bis zum Tod, der Herr Jesus gab ihnen die Kraft dazu, stand zu halten. Nun, man kann aus dem nur schliessen, dass wir mit unaussprechlicher Freude frohlocken können, wie es nur irgend wie geht, da Jesus uns selbst im Angesicht des Todes grosse Freude schenken kann, wie ER es zb. mit den Christen in Rom gemacht hatte unter Kaiser Nero, als man sie zu Tausenden verbrannte, strahlten sie grosse Freude aus im Angesicht des Todes, da kann man nur noch sagen, Tod wo ist dein Sieg, wo ist o Tod dein Stachel, Jesus hat ihn hinweg genommen, ER hat auch den Tod besiegt. Amen Ich wünsche allen ein schönes Wochenende Gottes Segen und liebe Grüsse, Roland