Unser Glaubensvater Abraham

Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einer grossen Nation machen und will dich segnen und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein. Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen, und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. ” 1 Mose 12 Vers 1 – 3 (Elbf. Ues.) Was für mächtige Worte sind das von Gott an Abram? Abram hat wohl eine der grössten Verheissungen bekommen, die je ein Mensch bekommen hat, das hat auch seinen Grund, dass macht Gott nicht einfach so, dass ER irgend jemand einfach aussucht. Stellen wir uns mal vor, Abram wäre ein leidenschaftlicher Spieler, der immer wieder alles an Geld verzockt was er hat, oder einer, für den der Alkohol das wichtigste ist, oder ein anderer, für den die Frauen das wichtigste ist. Nein, Gott schaut auf das Herz eines Menschen. Gott gibt in Vers 1 dem Abram einen Befehl, obwohl Abram Gott nicht kannte, es gab noch keine Mose – Schriftrollen, nichts, das er nachlesen konnte, ausser vielleicht wage mündliche Ueberlieferungen von Noah und seinen Söhnen. Warum Abram so sehr gesegnet wurde von Gott war sein Gehorsam gegen über Gott. Er war sich ziemlich sicher, dass da der Schöpfer der Welt zu ihm geredet hat. Dieser Gehorsam bedeutete, dass er seine ganze Existenz aufs Spiel setzte, ein Stück weit war er vermögend, da er Dienerschaft hatte, all das setzte er nun aufs Spiel, im Vertrauen darauf, dass diese Stimme ihn nun führt. Seine ganze Familie sollte er verlassen, Onkeln, Tanten, und alle anderen. Das war nicht mal ein gemütlicher Sparziergang in einem schönen Wald, alles setzte er auf diese fremdartige Stimme aus dem Himmel. Es brauchte Glaubensmut, diesen totalen Schritt zu machen, und er machte ihn. Gott sagte ihm auch, was das für Folgen haben wird. Gott wird ihn zu einer grossen Nation machen, Gott will ihn segnen, und seinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein. Nur über diesen Satz könnte man schon einige Predigten machen. Nehmen wir hier nur raus, was für einen grossen Namen Gott Abraham machte, so dass Heute noch viele Gläubige von ihm Reden, und gepredigt wird über den Glaubensvater. Vor ca. 3900 Jahren sagte Gott dies Abraham, und der Name ist Heute so bekannt wie noch nie, weil ja über all das Evangelium mehr und mehr verbreitet wird. Vers 3 sagt uns dann, dass Abraham nicht nur der Glaubensvater Israels ist, sondern der aller Gläubigen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde, auch die Gemeinde Jesu hat daran Anteil, weil wir zu den Geschlechtern gehören, die aus den Nationen sind, und Gläubige geworden sind. Jeder Gläubige an Jesus Christus darf immer wieder lernen von Abram, der völlig in allen Lebensbereichen Gott glaubte und vertraute, selbst als er seinen geliebten einzigen Sohn Gott opfern sollte. Dieser totale Gehorsam Gott gegenüber, ohne mit Gott zu Rechten oder zu Streiten. In Kapitel 22 Vers 3 sehen wir, was Abraham dann machte, als Gott ihm sagte, er soll seinen einzigen Sohn opfern. In Vers 3 heisst es nach dem er den Auftrag von Gott Bekommen hatte = Da machte sich Abraham (sein Name wurde geändert von Gott) früh am Morgen auf, sattelte seinen Esel und nahm seine beiden Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak. Er spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und ging an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. = Es ist nicht so, dass Abraham nicht Verhandeln konnte. Wo es um Sodom und Gomorra ging, da verhandelte Abraham mit Gott von 50 bis auf 10 Gerechte, wenn diese in Sodom sind, Sodom nicht zu zerstören. Es waren keine 10 Gerechten in Sodom. Bei seinem Opfergang nach Morija tat er nichts der gleichen, wie ein Jona, der einfach etwas anderes machte, oder der das Markus – Evangelium geschrieben hatte einfach mal Paulus und Barnabas stehen liess, und nach Hause ging. Von Abraham hörten wir keine Klage. Ich hatte mir schon oft gedacht, was da wohl im Kopf vom Abraham vor ging, er tat was Gott von Ihm wollte, Punkt. Abraham ist nicht umsonst unser Glaubensvater. In Hebräer 2 Vers 16 heisst es. = Denn er nimmt sich doch wohl nicht der Engel an, sondern der Nachkommenschaft Abrahams. = Jesus nimmt sich der Nachkommenschaft Abrahams an, zu der wir alle, die wir an Jesus Glauben gehören. Denken wir doch daran, wie lange das schon her ist, was Gott zu Abraham sagte, fast 4000 Jahre, und noch Heute ist es Hochaktuell, weil Gottes Wort unfehlbar ist, und sich immer mehr erfüllt. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland