Drohendes Gericht, dennoch frohlockt Habakuk

Ich vernahm es, da erbebte mein Leib, bei dem Schall erzitterten meine Lippen, Fäulnis drang in meine Knochen, und unter mir bebte mein Schritt. Jetzt will ich auf den Tag der Bedrängnis warten, dass er heraufkomme gegen das Volk, das uns angreift. Ich aber will in dem Herrn frohlocken, will jubeln über den Gott meines Heils. Der Herr, der Herr, ist meine Kraft. Den Hirschen gleich macht er meine Füsse, und über Höhen lässt er mich einherschreiten. ” Habakuk 3 Vers 16,18,19 (Elbf. Ues.) Habakuk war ein berufener Prophet, der das weiter sagte, was Gott ihm aufzeigte, entgegen den vielen falschen Propheten die es gab. Nun wusste er, dass die Babylonier nach Israel kommen, und es auf jeden Fall zerstören werden. Darauf hin erbebte sein Leib, er war zu tiefst erschrocken, über das was da aus Israel zu kommen wird, schweres Gericht. Der König Zedekia glaubte das nicht, Habakuk wusste zu 100%, dass dies eintreffen wird. Der Schrecken ging ihm sogar bis in die Knochen. Aber Panik bekam er dennoch nicht. In Vers 16b sagt er darum ganz klar, Jetzt will ich warten auf den Tag der Bedrängnis, dass er herauf komme, dass das Volk uns angreift. Er bleibt aber nicht in seinen Schrecken und bebte, In voller Ueberzeugung sagt er dann in Vers 18, ich aber, ich will in dem Herrn frohlocken, will jubeln über den Gott meines Heils. Sehen wir da nicht wunderbar den Wandel, der sich bei Habakuk da vollzogen hat? Von Schrecken und Zittern ist er nun übergegangen in den Jubel über seinen Gott. Was für ein Wunder hat Gott da in Habakuk gewirkt? Aller Schrecken hat seine Macht verloren, da Habakuk begriffen hatte, dass auch in dem Kommenden der Herr im Kraft schenkt, den Hirschen gleich macht er meine Füsse. Ich sah mal auf You -Tube, wie eine Herde Rehe und Hirsche vor einem Bär floh, ein Bär kann sehr schnell bis auf 50 km/h hoch beschleunigen, mit der Zeit wurde er aber immer langsamer, da die Hirsche auch über eine längere Zeit hohe Kraft haben, schnell zu Laufen. Diese Kraft schenkt auch Gott immer wieder den Gläubigen, auch in sehr unheilvollen Situationen. Was auf die Christen noch alles zu kommt bis zur Entrückung wissen wir nicht, ob wir noch einen dritten Weltkrieg mit erleben werden, oder sonstige Katastrophen, die Jesus in Seiner Endzeitrede in Matthäus 24 beschreibt. Wir dürfen aber von Habakuk lernen, das selbst wenn uns ein Schrecken richtig in die Glieder fahren, wir uns dennoch über unseren Herrn frohlocken dürfen, Jesus hält das Weltgeschehen in Seiner Hand, Sein Vater hat es Ihm über geben, darauf werde ich in meiner nächsten Predigt speziell drauf eingehen. Wir dürfen so getrost sein, wie Habakuk, als Gott ihm Jubel trotz drohendem Gericht schenkt. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland

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