
Dies ist mein Trost in meinem Elend, dass deine Zusage mich belebt hat. Die Uebermütigen haben mich über die Massen verspottet, aber von deinem Gesetz bin ich nicht abgewichen. Ich gedachte, HERR, deiner Bestimmungen von alters her, und ich trötetet mich. ” Psalm 119 Vers 50 – 52 (Elbf. Ues.) Wie schnell kann ein gläubiger Christ in Elend, Unglück oder Not in irgend einer Form kommen? Das kann manchmal schneller kommen, als man sich das Träumen kann. Auf einen Schlag hat man die grössten Probleme. Der Psalmist gibt uns hier einen Hinweis, was man machen soll. Der Psalmist hat seinen Trost im Wort Gottes gesucht, und auch gefunden. Er hat nicht alle möglichen Freunde, Bekannte oder sonst irgend wie versucht, aus dem Elend zu kommen, sondern im Wort Gottes fand er Trost und Erquickung für seine Seele. Warum er so im Elend war, hören wir im nächsten Vers. Die Uebermütigen und Stolzen Menschen habe ihn verspottet, sich lustig gemacht über ihn, ihm zugesetzt, was ihn ins Elend und Not trieb. In seinem Elend ist er nicht abgewichen vom Wort Gottes. Dies ist ein Willensentscheid, wenn man verachtet und verspottet wird, sich von Gottes Wort führen zu lassen. In Vers 52 geht dann der Psalmist noch einen Schritt weiter, indem er Gottes Wort von alters her gedenkt. Wenn man sich die unzähligen Wunder anschaut, die Gott nur schon im alten Testament gewirkt hat, dann kann man schon sprachlos werden, ob sich nun ein Meer spaltet, ein Mensch eine ganze Armee aufhält, ein anderer Feuer vom Himmel ruft, wieder ein anderer einen Toten auferweckt, all die vielen Wunder sieht man schon sehr viel im alten Testament. Wenn man sich da immer wieder dran erinnert, dann kann man nur staunen. Auch im 2. Weltkrieg hatte Gott einmal viele Tausend Soldaten der Engländer gerettet, sie waren am Meer, und die deutsche Armee war mit schwerem Kriegsgerät auf dem Weg zu den Engländer. Was viele wissen ist, dass Churchill ein Atheist war. Als er hörte, dass seine Soldaten in einer Falle waren, rief er die Engländer öffentlich im Radio dazu auf, für die Soldaten zu Beten, dass sie nicht getötet werden. Der Atheist wusste keine andere Möglichkeit mehr. Anscheinend haben dann viele Engländer für ihre Soldaten gebetet. Dann griff Gott ein. Was noch niemals dort geschah war, dass plötzlich dass Meer anfing, einzufrieren, die Soldaten konnten fliehen über das zugefrorene Meer, und wurden dadurch gerettet. Warum der viel gerühmte Churchill sich dadurch nicht bekehrte, ist mir ein Rätsel. Gott rettete tausende Soldaten, und Churchill blieb ein Atheist bis zu seinem Tod, ob er am Sterbebett doch noch Busse getan hat, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass Gott in den grössten Kriegen, auch denen die da noch kommen immer in irgend einer Form eingreifen kann, egal wie mächtig der Feind ist. Gedenken auch wir immer wieder der Wunder von alters her, Gott ist immer der selbe, Gestern, Heute und in Ewigkeit, Amen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland