Gott schenkt immer wieder Gnade

Zu dem Volke hier aber sollst du sagen: ›So hat der HERR gesprochen: Wisset wohl: ich lasse euch die Wahl zwischen dem Wege, der zum Leben führt, und dem Wege zum Tode:  Wer hier in der Stadt bleibt, der wird durch das Schwert, durch den Hunger oder durch die Pest ums Leben kommen; wer aber hinausgeht und sich den Chaldäern ergibt, die euch belagern, der wird erhalten bleiben und sein Leben in Sicherheit bringen. Denn ich habe mein Angesicht gegen diese Stadt gerichtet zum Unheil und nicht zum Segen‹ – so lautet der Ausspruch des HERRN –: ›sie soll in die Hand des Königs von Babylon gegeben werden, damit er sie in Flammen aufgehen läßt. ”  Jeremia 21 Vers 8 – 10 (Menge Ues.)  Jeremia hatte mal wieder wie schon so oft den Auftrag, im Namen Gottes zu Reden. Gott will Jerusalem zeigen, wie sie ihr Leben retten können vor dem drohenden Gericht durch die Babylonier. Gott lässt dem Menschen immer wieder die Wahl, sich für das richtige zu entscheiden. Wähle ich den Weg der Rettung, oder wähle ich den Weg zum Tod. Gott sagt hier klipp und klar, dass wer in der Stadt bleibt, der wird durch das Schwert, Hunger oder Pest Sterben. Der Rest wird in die Gefangenschaft gehen, der totalen Demütigung und unendlichen Leiden. Sehen wir hier nicht wunderbar Gottes Gnade, Sein Heilsangebot an die Menschen in Jerusalem? Gott ist immer der selbe, er bietet den Menschen immer Gnade an. Selbst in der schlimmsten Zeit, die auf die Erde zukommen wird, in der grossen Drangsalszeit in den schlimmsten Gerichten kann der Mensch Busse tun. Im Fall von unserem Text macht dies praktisch keiner. Alle bleiben in Jerusalem. Der König Zedekia meinte, Gott wird die Stadt schon bewahren, wie Gott das schon früher oft in Israel tat. In Kapitel 19 Vers 15 lesen wir eine der vielen Beispiele, wie Gott Israel warnt. = So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Siehe ich will über diese Stadt und über alle ihre Städte all das Unheil bringen, dass ich über sie geredet habe. Denn sie haben ihren Nacken verhärtet, um meine Worte nicht zu hören. = Das Volk hat ganz klar die Möglichkeit, Busse zu tun, sich zu Retten, in dem sie die Stadt verlassen, aber sie wollten alle nicht, sie haben ihren Nacken verhärtet, und was das schlimmste ist, sie Glauben Jeremia nicht, was er da im Namen Gottes gesagt hat. Wir sehen hier auch besonders, wie der Mensch frei entscheidet. Niemand im Weltgericht wird mal zu Gott sagen können, ich konnte mich nicht bekehren, ich war zu schwach. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, das Heil anzunehmen. In unserem Text kam das Gericht 587 vor Christus. Nebukatnezar nahm die Stadt ein und zerstörte komplett den Tempel, alles machte er dem Erdboden gleich. Wie viele die in Gefangenschaft kamen und nicht getötet wurden dachten, warum bin ich nicht aus dieser Stadt raus gegangen, so wie es Jeremia sagte. Wie unendlich viele Menschen im Endgericht werden da stehen und sich sagen, warum habe ich Jesus als Erlöser nicht in mein Leben gelassen? Ja, ich persönlich glaube, dass es viele bereuen werden, dass sie diesen Schritt zu Jesus Christus nicht gemacht haben. Noch ist Gnadenzeit, aber sie läuft ab, und geht unaufhaltsam den grossen Gerichten in der Drangsalszeit entgegen. Darum möchte ich jeden Gläubigen ermuntern, fleissig vom Heilsangebot Gottes zu Reden, da, wo es uns möglich ist. Natürlich muss man in der Familie anfangen, der Verwandtschaft Zeugnis geben, am Arbeitsplatz, warum? Weil die Zeit nahe ist. Ich wünsche allen einen schönen Tag und einen guten Rutsch ins Jahr 2026, Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland