
Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst mein Trachten von fern. Mein Wandeln und mein Liegen du prüfst es . Mit allen meinen Wegen bist du vertraut. Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, sieh, Herr, du weisst es genau. ” Psalm 139 Vers 2 – 4 (Elbf. Ues.) Hier kommen wir an Verse, wo der Mensch in seiner Einfachheit an seine Grenzen kommt. Menschen rühmen sich schnell grosser Dinge, wegen Kriegen, Erfindungen, dass sie zum Mars Fliegen können, sie sehen und wissen aber nicht, nicht mal ansatzweise, wie gross und mächtig Gott ist, davon haben sie keine Ahnung. Es wird früher oder später 8 Milliarden Menschen auf der Erde geben. Von jedem einzelnen, von diesen Menschen sieht Gott sein Sitzen, sein Aufstehen, ob er Arbeiten gehen kann, oder nicht, alle Absichten, seine Gedanken, sein Trachten im tiefsten inneren, all das sieht Gott von jedem einzelnen. Gott kann man nichts vormachen, etwas vor Ihm verheimlichen, etwas verstecken, oder Geheime Pläne machen, ohne das Gott das sieht, all das geht nicht, Gott sieht alles. Ja, nicht nur das, ER prüft meinen Wandel, ob ich ein Heuchler bin als Christ, der anderen etwas vormacht, wie das die Pharisäer gemacht haben früher, mich als besonders fromm hinstelle, all das sieht Gott, und ER prüft es. Mit all unseren Wegen ist Gott genaustens vertraut, weiss was für Ziele ich habe, ob sie nun gut oder schlecht sind, ob sie der Ehre Jesus Dienen, oder etwas anderem. Der Vers 4 zeigt dies nun dann ganz besonders auf. Bevor ich meinem nächsten etwas sagen will, sei es etwas Gutes, oder etwas Schlechtes, beides weiss Gott vorher. Daher achten wir besonders darauf, was wir sagen und schreiben. Jacobus geht in Kapitel 3 Vers 1 – 12 auf die Zunge und ihr Reden ein. Hier dazu nur ein Vers, Vers 9 heisst es unter anderem = Mit der Zunge = Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mir ihr fluchen wir den Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen sind. = Jacobus will uns hier aufzeigen, wie schnell wir über andere Gläubige schlecht reden können, das sollten wir besonders auf der Hut sein. Eine Schwester, mit der ich zusammen mal den Tea – Room der Stadtmission leitete sagte mal zu mir, Roland, wenn du etwas nicht in Liebe sagen kannst, dann sage besser nichts. Denn liebloses Reden ist niemals auferbauend, sondern verletzend. Natürlich wenn jemand ein falsches Evangelium verkündet, dann werde ich relativ schnell klar und deutlich, das hat auch Paulus gemacht, aber in allem anderen soll man vorsichtig sein, mit dem was man sagt, Gott weiss es auf jeden Fall schon im voraus. Wenn ich auf jemanden zornig bin, und ich sehe diesen, dann versuche ich immer vorher dafür zu Beten, was ich dieser Person sagen soll, und eben doch nicht. Dies ist mir nicht immer gelungen. Einmal hat ein Kollege von mir einen anderen schon ziemlich älteren Kollegen sehr gemein behandelt. Ich hatte dann in meinem Zorn im klar und deutlich gesagt, was er da mieses gemacht hatte, auch er wurde dann zornig, und das brachte dann alles nichts, nur unnötigen Streit. Was machte Jesus dann mit mir? Ich hatte ein schlechtes Gewissen und wusste, dass ich mich entschuldigen musste. Eine Stunde später kam er mir dann entgegen an einem ganz anderen Ort. Ich wusste sofort, was ich nun machen musste. Ich ging zu ihm hin, und sagte ihm sofort, dass ich mich entschuldigen möchte. Auf seinem ernsten Gesicht kam sofort Freude auf, und er tat so, wie wenn das nicht so schlimm war, in meinen Augen war mein Verhalten sehr schlecht, besonders da ich ein bekannter Christ in Baden war. Jesus führte das so, dass ich mich entschuldigen konnte, und die Sache war erledigt. Denken wir also im Alltag immer daran, dass Gott vorher weiss, was wir sagen, und achten wir auf unsere Worte, Gott nimmt das sehr ernst, wie ich was sage, das hatte ich gemerkt, als mein Arbeitskollege kurz nach dem Streit mir an einem völlig anderen Ort über den Weg lief, und ich mich entschuldigen konnte. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland