
Wäre der Herr mir nicht eine Hilfe gewesen, so hätte wenig gefehlt, und meine Seele hätte im Schweigen gelegen. Wenn ich sagte: Mein Fuss wankt, so unterstützte mich deine Gnade, Herr. Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele. ” Psalm 94 Vers 17 – 19 (Elbf. Ues.) Der Psalmist gibt Zeugnis, wie Gott im Hilfe gewesen ist in schlimmen Zeiten, die so schlimm waren, dass sie hätten zum Tod führen können, Schweigen bedeutet hier im Text = Totenreich, Unterwelt. Aus diesen schlimmen Situationen hatte ihn Gott wunderbar geholfen. Wie ist das nun bei uns Heute? Macht Gott das Heute auch noch? Die Antwort kann nur ja lauten, und auch, dass wir Zeugnis geben sollen, von den vielen Erlebnissen, die wir mit Gott haben. Von der Stadtmission aus hatten wir einen Tea -room, wo Randständige gratis Mittag essen konnten. Einer der Heroin – Süchtigen kam klar zum Glauben an Jesus Christus, sein Leben fing an, sich zu verändern. Er hatte durch den hohen Heroin – Konsum über viele Jahre ein sehr schwachen Nervensystem bekommen. Bei jeder schwierigen Situation flippte er aus und wurde aggressiv. Er wollte tatsächlich eine Arbeit anfangen, was er viele Jahre nicht mehr getan hat. Dafür wollte er den Führerschein machen, und sich dann Geld verdienen. Ich hätte niemals gedacht, dass er die Fahrprüfung bestehen würde, ich hatte mich getäuscht. Ich fragte dann Christian nach der Prüfung, wie er das geschafft hatte. Er erzählte mir dann, wie das ging. Er sass mit dem Prüfer im Fahrschulauto, und dann fragte er den Prüfer, ob er noch Beten dürfte, bevor es losging. Der Prüfer war einverstanden. Nach dem Gebet führ er los, und er hatte bestanden. Wenn man Christian sonst kannte, hätte jeder normale Mensch gesagt, dass schafft er niemals, besonders wegen seinem schwachen Nervensystem, mich eingeschlossen, aber der Herr Jesus half ihm, dieses Wunder in meinen Augen zu schaffen. Ja, Jesus hilft uns allen immer wieder in vielen Situationen, die wir uns nicht mal vorstellen können. Jesus schenkt uns, dass unser Fuss nicht wankt in schwierigsten Situationen, die wir selber gar nicht bewerkstelligen können. In Vers 19 erfahren wir, dass viele unruhige Gedanken im Psalmist waren, welche das genau waren wissen wir nicht. Aber uns kann es ja genau so gehen, Dinge auf dem Arbeitsplatz, in der Familie mit den Kindern, in der Gemeinde, viele unruhige Gedanken können uns bedrängen. Die Frage dann ist immer, was mache ich damit? Die Antwort ist ganz einfach, alles Jesus bringen, Ihm sagen, ER sorgt für uns in allen Lebenssituationen. Was machte Gott mit dem Psalmisten, als er viele unruhige Gedanken hatte? Menge übersetzt diesen Vers schon fast selbsterklärend = bei der Menge meiner Sorgen in meiner Brust haben deine Tröstungen mir das Herz erquickt. = Deine Tröstungen haben mein Herz erquickt. Niemand sonst kann das so gut machen, wie Gott, wenn wir Niedergeschlagen sind, Traurig, nicht mehr weiter wissen, Gott kann unser Herz wieder erquicken, fröhlich machen, dass wir gestärkt aus Nöten heraus kommen, und das anderen weiter erzählen sollen. Das wünsche ich auch jedem von Euch, dass Ihr immer fleissig Zeugnis gebt den anderen Menschen, damit sie sehen und hören, es gibt einen wunderbaren Gott, der in allem hilft. Ich wünsche Euch Gottes Segen und liebe Grüsse, Roland