
Und siehe, es war in Jerusalem ein Mensch, mit Namen Simeon, und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm. Und es war ihm von dem Heiligen Geist eine göttliche Zusage geworden, dass er den Tod nicht sehen sollte, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Und er kam durch den Geist in den Tempel. Und als die Eltern das Kindlein Jesus hereinbrachten, um mit ihm nach der Gewohnheit des Gesetzes zu tun, da nahm auch er es auf seine Arme und lobte Gott und sprach: Nun, Herr entlässt du deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden, denn meine Augen haben dein Heil gesehen. ” Lukas 2 Vers 25 – 29 (Elbf. Ues.) Simeon ist eine absolute Ausnahme Person in Israel. Die geistliche Führungs – Elite hatte nicht die Zeichen der Zeit erkannt, sie hatten nicht den Heiligen Geist, und waren auf ihr Auesseres sehr fixiert, überall da zu Beten, wo andere es auch ja sehen, wie fromm das sie sind, sie waren Heuchler der schlimmsten Sorte. Hier vom Simeon hören wir vom Gegenteil, ein scheinbar unscheinbarer Mensch, der gerecht und gottesfürchtig war, und er wartete fest auf den Messias, der ja so oft im alten Testament beschrieben wird, dass ER kommen wird. Was als nächstes auffällt, dass er im Gegensatz zu fast allen anderen der Heilige Geist auf ihm war. Das war im alten Testament nur ganz wenigen vorbehalten, wie zb. Propheten, und Königen die sich nach Gottes Wort richteten, wie zb. David, Hiskia oder Josia. Dieser Simeon hatte auch den Heiligen Geist, unglaublich, für so eine Unbekannte Person, die bis hier hin nicht in Erscheinung trat, und kein Prophet war. Ausserdem bekam er noch ein göttliche Verheissung ganz persönlich, dass er nicht stirbt, bevor er den Messias gesehen hatte. War für ein Vorrecht, was für eine Gnade. In Psalm 25 Vers 14a steht = Der Herr zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten. = Nicht die, die eine besonders geistliche Ausbildung und Studium haben zieht der Herr ins Vertrauen, sondern die, die Ihn fürchten. In der Fussnote steht noch, = Des Herrn vertraute Besprechung für die, die ihn fürchten. = Diesen schenkt Gott besonderes Vertrauen, wie es auch Jesus mit Petrus, Johannes und Jacobus machte, mit diesen hatte ER ein besonders enges Verhältnis. Und nun haben wir diesen Simeon, ein völlig unscheinbarer Mensch, aber er war in der totalen Erwartung auf den Erlöser. Diese Haltung sollte auch jeder Christ haben, der sich bekehrt hat und Jesus nachfolgt, dass er so wandelt, dass jeden Tag der Herr Jesus kommen kann, sei es um einen Gläubigen zu sich zu Holen, oder aber für die Entrückung. Diese Haltung hatte Simeon. Der Heilige Geist führt die Gläubigen zu richtigen Zeit an den richtigen Ort. Als Josef und Maria in den Tempel kamen, wie es der Brauch war für den Erstgeborenen, da nahm Simeon Jesus in die Arme, den Retter der Welt und kommenden Richter der Welt, und darf ihn in die Arme nehmen, was für ein unglaubliches Vorrecht? Simeon bekam diese Gnade. Als erstes konnte er nur noch Gott Loben, weil Gott ihm einfachen Menschen diese Gnade zuteil werden liess. Nun wusste Simeon, dass er in Ruhe und Freude Sterben darf, weil er nun das Heil gesehen hat, den König aller Könige und Herr aller Herren auf Seinen Armen hatte. Was grösseres und schöneres und wunderbareres konnte sich Simeon nicht vorstellen. Nehmen auch wir uns ein Beispiel an Simeon, auch wir haben den Heiligen Geist durch die Bekehrung bekommen, und auch wir sollen in dieser Erwartungshaltung leben, der Herr kommt bald. Ich wünsche allen weiterhin gesegnete Weihnachten und schöne Festtage, liebe Grüsse, Roland