
Oeffne meine Augen, damit ich schaue die Wunder aus deinem Gesetz. Ein Gast bin ich im Land. Verbirg nicht vor mir deine Gebote. Meine Seele zermürbt sich vor Verlangen nach deinen Bestimmungen zu aller Zeit. ” Psalm 119 Vers 18 – 20 (Elbf. Ues.) Zunächst bittet der Psalmist etwas zu Gott, was nicht automatisch geht. Wenn ein Mensch versucht, mit seinem Verstand das Wort Gottes zu verstehen und zu begreifen, so muss er scheitern. Nur und ausschliesslich durch den Heiligen Geist kann der Mensch das Wort Gottes begreifen. Jesus selbst formuliert das so in Johannes 16 Vers 13 = Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. = Der Heilige Geist wird uns in die ganze Wahrheit leiten. Der Psalmist bittet hier zunächst mal, dass er die Wunder aus Gottes Wort erkennen kann, wenn dies geschieht, werden alle irdischen Dinge nicht mehr so wichtig, sondern die Grösse von Gott und Seinem mächtigen Wirken versetzen einen in grosses Staunen, was Gott so alles wirkt und führt und leitet, und vollkommen ist in Seinem Handeln. Ein Gast bin ich im Land sagt der Psalmist, wir dürfen Heute sagen, wir sind Fremdlinge auf dieser Welt, unsere Heimat ist im Himmel, in der ewigen Herrlichkeit, die wir jetzt noch nicht sehen und begreifen können, und doch absolut real ist. Verbirg nicht dein Wort vor mir bittet dann der Psalmist, man darf daran gut erkennen, wie wichtig dem Psalmist das Wort Gottes ist, nicht irgend ein Lehrbuch einer Universität mit vielen Weisheiten, sondern das Wort Gottes, das ewig besteht und bestand hat, dass ist eben mit nichts auf dieser Welt vergleichbar. In Vers 20 erfahren wir, dass das Verlangen des Psalmisten sehr gross ist nach Gottes Wort, dass er zu aller Zeit hatte. Ich weiss noch, als ich noch gearbeitet hatte, dass ich mal den Eindruck hatte, das mir irgend etwas fehlt, dann viel mir ein, dass ich noch nicht die Bibel gelesen hatte an dem Tag, etwas fehlte mir, und das war das Wort Gottes. Unser Verlangen sollte täglich da sein, unsere Stillte Zeit zu machen, dass Gott uns immer wieder die Wunder aus Seinem Wort zeigt, Hilfen, und alles was der Christ zur Nachfolge braucht für den inneren Menschen, das bekommt man nur in Gottes Wort, oder im Hören des Wortes Gottes. Dieses Verlangen nach Gottes Wort wünsche ich Euch allen. Ich wünsche Euch auch einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland