Sie diente Gott Tag und Nacht

 Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamm Aser. Diese war in ihren Tagen weit vorgerückt, sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt von ihrer Jungfrauschaft an, und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die wich nicht vom Tempel und diente Nacht und Tag mit Fasten und Flehen. Und sie trat zur selben Stunde herzu, lobte Gott und redete von Ihm zu allen die auf die Erlösung Jerusalems warteten. ” Lukas 2 Vers 36 – 38 (Elbf. Ues.) Hier hören wir von einer sehr alten Prophetin, die von ihrer Herkunft her alleine schon nicht beliebt war, weil ihre Familie vom Stamm Aser aus dem verhassten Nordreich von Israel kam. Dennoch wirkte sie in Jerusalem. Sie war schon über 100 Jahre alt gewesen sein, da sie schon 84 Jahre eine Witwe war, und davor 7 Jahre verheiratet war. Ich kenne einige Christen, die sehr sehr grosse Mühe hatten, als ihr Ehepartner starb, besonders ist mir das beim Bruder Wilhelm Pals einem der bekanntesten Evangelisten in Deutschland besonders aufgefallen. Hier von dieser sehr alten Witwe hören wir, dass sie nicht vom Tempel wich, und Gott diente Tag und Nacht mit Fasten und Flehen. Nach dem Tod von ihrem Mann hören wir von keiner Verbitterung Gott gegenüber, sondern das Gegenteil, all ihr Wirken galt Gott, und Ihm völlig zu Dienen, davon können wir alle viel lernen. In Römer 12 Vers 1 sagt Paulus, wir sollen unser Leben Gott ganz zur Verfügung stellen, dass sei ein Gott wohlgefälliger Gottesdienst. Dies machte diese Witwe voll und ganz. Durch ihre Hingabe zeigte der Heilige Geist auch ihr wie Simeon, dass der Messias, der Erlöser und Richter der Welt geboren war, zur selben Stunde, wie Simeon vorher Gott lobte, als er sagte, meine Augen haben Dein Heil gesehen. Die Witwe nun ging hin, und erzählte allen die sie fand, dass der Messias da ist. An sich hätten nun alle diesen suchen müssen, von dem die Prophetin sprach, aber davon hören wir wenig bis gar nichts. Alle vergassen, dass da scheinbar irgend ein Messias geboren war, oder doch nur ein Gerücht? Spätestens, als Jesus als 12 jähriger im Tempel mit den Schriftgelehrten redete, und Jesus sicher schon mehr Ahnung vom Alten Testament hatte, als die studierten Schriftgelehrten, da hätten sie nachhaken sollen. Es hatte noch niemals einen 12 jährigen gegeben, der so ein Schriftverständnis hatte, so dass die Schriftgelehrten über die Massen erstaunt waren. Aber spätestens da, wo Jesus anfing, zu Predigen öffentlich, und so viel Wunder tat, wie noch niemals zuvor ein Mensch, da hätten an sich alle Jesus als Messias erkennen müssen. Dann, als Jesus vor Seinem Kreuzestod vor Jerusalem auf einem Berg stand mit seinen Jüngern, fing ER an zu weinen als ER auf Jerusalem schaute, es hatte Ihn geschmerzt, dass sie Ihn nicht erkannten und annahmen, ablehnten und dann töteten. Jesus wusste ja genau, dass dieses Jerusalem 70 Jahre später völlig zerstört wird von General Titus. Der Wandel der Witwe soll uns Gläubige anspornen, ganz unser Leben in den Dienst Jesu zu stellen, egal was es ist. Ich hatte nach meiner Bekehrung einige Monate ältere Gläubige mit dem Bus zur Bibelstunde gefahren, und hatte grosse Freude dabei. Wenn ich mich ganz Jesus zur Verfügung stelle, dann finde ich grosse Freude und Zufriedenheit, wie sie die Welt nicht geben kann, und niemals erleben wird ohne den Glauben an Jesus. Mögen auch wir diese Hingabe haben, wie sie die Prophetin Hanna hatte. Ich wünsche allen weiter gesegnete Weihnachten und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland