
Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil und nach der Zusage deiner Gerechtigkeit. Handle mit deinem Knecht nach deiner Gnade und lehre mich deine Ordnungen. Dein Knecht bin ich, gib mir Einsicht, so werde ich deine Zeugnisse erkennen. ” Psalm 119 Vers 123 – 125 (Elbf. Ues.) In was für einer Not der Psalmist ist, wissen wir nicht, dennoch sehnt oder schmachtet er nach Rettung aus dieser Situation. Was hier vorbildlich ist, dass er beständig auf Gottes Hilfe wartet, keine Vorwürfe an Gott, dass ER schon lange hätte kommen können, nein, er sagt Gott, wie es in seinem Inneren aussieht, was in ihm vorgeht. Von so etwas können auch wir Heute noch lernen. Man sagt Gott einfach, wie es in meinem Inneren aussieht, mein Warten, dass Gott zur richtigen Zeit kommt. Gott kommt immer zur richtigen Zeit. In Vers 124 bittet er dann Gott, dass Gott doch Handeln möge, nach Seiner Gnade. Im Zusammenhang mit seiner Bitte stellt er sich ganz unter Gottes Wort, in dem er Gott bittet, dass Gott ihn in Seinem Wort lehrt. Jeder Christ muss bis an sein Lebensende lernen aus Gottes Wort, weil es so unglaublich tiefgründig ist, und in allen Lebenssituationen hilft. Im nächsten Vers wird er dann noch konkreter und bittet Gott, dass ER ihm mehr Einsicht geben möge. Mc Donald hat dazu etwas Gutes geschrieben. = Je besser ein Diener seinen Herrn kennt, umso nützlicher und brauchbarer kann er sein.= Je mehr ich im Glaubensgehorsam wandle, desto mehr kann der Herr Jesus mich überall gebrauchen. Als ich mich bekehrt hatte vor knapp 40 Jahren, da wollte ich alles mögliche an Diensten für den Herrn Jesus machen. Mein geistlicher Vater sagte mir dann ganz gut, dass ich immer kleine Brötchen backen soll, was bedeutet, Stück um Stück den Weg mit Jesus gehen, und zu wachsen im Glauben. Wenn ich mehrheitlich meine eigenen Wege gehe, so bleibe ich im Glauben stehen. Der Hebräer schreibt dazu ein eindrückliches Beispiel in Hebräer 5 V. 11,12 = Darüber haben wir viel zu sagen, und es lässt sich schwer darlegen, weil ihr im Hören träge geworden seid. Denn während ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch lehre, was die Anfangsgründe der Aussprüche Gottes sind, und ihr seid solche geworden, die Milch nötig haben und nicht feste Speise. = Hier hören wir von Christen, die im Hören des Wortes Gottes träge geworden sind. Weltliche Dinge werden wichtiger, vielleicht Karriere zu machen, viel in Vereinen viel tätig zu sein, und die Nachfolge vernachlässigen. Das, um was der Psalmist Gott bittet, dass er mehr Einsicht und Erkenntnis bekommt, dass ist bei den Christen die hier erwähnt werden das Gegenteil. Darum ist es sehr wichtig, regelmässig die Stille Zeit zu machen, und die Versammlungen nicht zu säumen. In Hebräer 10 Vers 25 erwähnt der Verfasser dies, dass es bei einigen Sitte ist, nicht mehr regelmässig in die Versammlungen zu kommen. Mein geistliches Leben wird so behindert im Wachstum. Auch der Psalmist hat dies gewusst, und bittet Gott um mehr Einsicht. Das wünsche ich auch jedem von Euch, dass Ihr mehr Einsicht und Erkenntnis vom Wort Gottes bekommt. Gerade in dieser Endzeit in der wir Leben, ist dies besonders wichtig. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland