
Wer da wohnt im Schirm des Höchsten und im Schatten des Allmächtigen weilt, der spricht zum HERRN: »Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue! Denn er ist’s, der dich rettet aus den Voglers Schlinge,von der unheilvollen Pest. ” Psalm 91 Vers 1 – 3 (Mengen Ues.) Der Vers fängt an mit einem «wer» an, also nicht jeder steht automatisch unter Gottes Schutz. Der König Zedekia meinte, als die Babylonier Israel belagerten, dass Gott ihm und Jerusalem schon Schutz gibt, wie Gott es schon oft machte, obwohl ihm Jeremia das Gegenteil sagte, nämlich, dass er sich ergeben soll, und zu Nebukatnezar hinaus gehen soll, er tat es nicht, also war auch der Schutz Gottes nicht mehr auf ihm und der Stadt Jerusalem. Spurgeon schreibt unter anderem zu diesem Vers = Die in diesem Psalm verheissenen Segnungen gelten nur denjenigen Menschen, die mit Gott in inniger Gemeinschaft leben, die nicht nur je und dann zu dem Herrn eilen, um in Augenblicken besondere Not bei ihm Zuflucht zu suchen, sondern die in dem Schutz des Höchsten Heimat gefunden haben. = Wer nur hier und da mal zu Gott betet, und sich nicht Bekehrt zu Jesus Christus, der ist nicht voll und ganz unter Seinem Schutz, sondern, die, die ihr Leben ganz in Jesu Hände gegeben haben. Ich muss immer wieder daran denken, wie mal ein Auto stürmisch vor meinem Taxi anhielt, und mir sagte, dass ich für ihn ein Problem bin. Ich hatte diesen Menschen noch niemals zuvor gesehen, oder gar mit ihm gestritten. Er sagte mir dann in einem aggressiven Tonfall, dass er mich Töten wird, warum wieso und weshalb wusste ich nicht mal Ansatzweise, (wahrscheinlich wegen meinem Glauben) auch sagte er es mir nicht. In meinem alten Leben ohne Jesus wäre ich sofort auf Konfrontation gegangen, ich war ein sehr gefährlicher Mensch ohne Jesus und bedrohte andere Menschen mit dem Tod, selbst in der Bundeswehr meine Vorgesetzten. Als gläubiger Christ sagte ich dies Jesus und stellte mich unter Seinen Schutz, wie es der König Hiskia machte, als der Rabschake dies Hiskia im Auftrag vom König von Assur sagte, dass sie Jerusalem zerstören werden, was dann nicht klappte, weil Gott den König von Assur tötete durch seine eigenen Söhne. Ich hörte auch nie mehr von diesem Menschen, der mich töten wollte, auch sah ich ihn nie mehr. Wer im Schutz des Höchsten ist, der muss sich nicht Sorgen. Der Psalmist sagt zu Gott, ER ist meine Zuflucht und meine Burg, auf ihn vertraue ich, dann bin ich nicht verlassen. ER rettet mich vor allen Fallen, die mir meine Feinde stellen in irgend einer Form. Als ich noch Lastwagen gefahren bin, hat man mehrmals die Bremsanlage von meinem Anhänger sabotiert, dass die Bremsen ausfallen oder blockieren. Einmal hat mein Anhänger eine Vollbremsung gemacht, als ich in Schrittgeschwindigkeit fuhr, wäre dies bei höherer Geschwindigkeit passiert, wäre der ganze Anhängerzug ins Schleudern geraten, und es hätte je nach dem Tote gegeben. Ich war immer unter dem Schutz des Höchsten, und ER wachte über mir, war mir Zuflucht und Burg. Ja selbst vor der verderblichen Pest kann uns Gott bewahren. Ich sah in einem Film vom Reformator Zwingli, (der Film hielt sich sehr an die historischen Ereignisse) dass einer seiner engsten Mitarbeiter mit der Pest angesteckt wurde. Er war kurz vor seinem Tod, sein Körper hatte fast aufgegeben, er lag nur noch im Bett, dann wurde er mit einem Schlag wieder gesund. Jesus kann immer und überall Wunder tun, oder uns zu sich Heim rufen. So oder so sind wir unter Seinem Schirm, den der Feind in keiner weise zerstören kann. Es gibt nichts grösseres, als Jesus auf dieser Welt nachzufolgen, die unzähligen Vorteile die man hat, vergisst man schnell im Alltag, doch sollen wir uns immer wieder daran Erinnern, besonders im Lesen von Seinem Wort. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland