
Hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Hat er im Zorn verschlossen seine Erbarmungen? Da sprach ich: Das ist mein Schmerz, dass sich die Rechte des Höchsten geändert hat. Ich will gedenken der Taten Jahs, (Gottes), ja deiner Wunder von alters her will ich gedenken. ” Psalm 77 Vers 10 – 12 (Elbf. Ues.) Was ich so an dem Buch der Psalmen liebe ist, das dort von allen Briefen in der Bibel das Innerste sowohl des Gläubigen als auch des Ungläubigen am meisten beschrieben wird, darum ist es auch mein Lieblingsbuch. Denken wir zb. daran, dass David einen ganzen Psalm 52 über einen sehr gottlosen Menschen geschrieben hat, der Edomiter Doeg, der so dermassen grausam war, dass er 70 Priester getötet hat, die die Soldaten vom Saul sich nicht trauten zu töten. Wie sieht es im inneren vom Asaph aus, der diesen Psalm geschrieben hat. Man kann wohl von einer Kriese reden, dass er in Drangsal war, und meinte, Gott müsste sofort Helfen, nach seinen Vorstellungen. Ganze Nächte verbrachte er damit, warum Gott noch nicht eingegriffen hat. Ebenso wie der Psalmist können auch Heute Gläubige in grosse Kriesen kommen, wo sie nicht weiter wissen, meinen, Gott hätte sie verlassen. Ja, sie können in die selbe Situation kommen, wo sie fragen, hat Gott vergessen, gnädig zu sein? Ist ER jetzt Zornig auf mich, und stösst mich wie eine heisse Kartoffel weg, oder lässt mich fallen? In seinem Schmerz meint er sogar, Gott muss sich geändert haben, Seine Gnade gegenüber Gläubigen geändert haben. Er fühlte sich von Gott verlassen. Denken wir dabei auch an Hiob, der das in noch viel viel grösserem Masse erlebt hatte, als Asaph, der nicht nur alles an Vermögen, und Kindern verlor, sondern auch noch mit Geschwüren besät war wie ein Streuselkuchen. Was mich beim Hiob immer wieder so beeindruckt ist, das er trotz allem schlimmen Leid doch in Hiob 19 Vers 25 so wunderbar sagt = Doch ich weiss: Mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub stehen. = Hiob hatte eine lebendige Hoffnung, in Vers 27 sagt er dann sogar noch, dass er Gott sehen wird, und das nicht als Fremder. Alle die Verlogen gehen, denen sagt Jesus, ich kenne Dich nicht, hinweg mit dir. Hiob wusste das. Ueber seine Selbstgerechtigkeit tat er dann auch sofort Busse, als Gott sie ihm sagte. Unser Psalmist macht in seinem ganzen Elend aber auch das richtige, und denkt das richtige, von dem auch Heute die Gläubigen lernen können. In Vers 12 heisst es dann, ich will gedenken der Taten Gottes, ja Seiner Wunder von alters her, da gibt es diese ohne Ende, besonders mit all den vielen vollmächtigen Propheten, aber auch Königen, die auf Gott vertrauten, und Gott dann unglaubliche Wunder tat. Der Hebräer – Brief beschreibt in Kapitel 11 einige dieser grossen Glaubenshelden, die durch den Glauben Königreiche bezwangen. Gott ändert sich niemals, ER ist ein liebender Gott, der alle Macht Seinem Sohn gegeben hat, dem jetzt alle Macht gegeben ist. Momentan erfahren diese Macht nur und besonders die Gläubigen an Jesus Christus, wie ER hilft, durchträgt, und Ihm kein Problem zu gross ist. Darum hat auch der Psalmist wieder seine Meinung Gott gegen über geändert, denn in Vers 15 schreibt er dann, das Gott der ist, der Wunder tut, Gott hat Seine Stärke kundgetan allen Völkern. Das wird Jesus auch machen bis zum Endgericht vor dem grossen weissen Thron. Bis dahin wird ER Seine Stärke kundtun, selbst in der Drangsalszeit besonders durch die zwei Zeugen und dann sichtbar im 1000 jährige Reich. Bis dahin dürfen die Gläubigen wissen, Jesus wirkt auch Heute noch Wunder, besonders da, wo Christen in grossen Not sind, wie zb. in Nordkorea, wo Christen massiv verfolgt und getötet werden. Jesus hat das Weltgeschehen in Seiner Hand, weil ER alle Macht im Himmel und auf Erden hat, dass darf der Gläubige an Jesus Christus felsenfest wissen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland