
Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind. Sie gehen durch das Tränental und mache es zu einem Quellort. Sie gehen von Kraft zu Kraft. Sie erscheinen vor Gott in Zion. ” Psalm 84 Vers 6 – 8 (Elbf. Ues.) In der Welt gilt, der Stärkere ist der bessere, der, der die Ellebogen gebraucht, sich über all durchsetzen kann in irgend einer Form, sei es in der Geschäftswelt, sei es Politisch oder sonst irgend wo. Der Psalmist sagt uns hier das Gegenteil. Ja, er legt sogar noch ein drauf und sagt, Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in Dir ist. Diese Menschen brauchen keine Ellebogen um sich durch zu setzen, brauchen kein tägliches Krafttraining um dicke Muskeln zu bekommen, oder Kampfsport zu machen. In der Schweiz hatte vor 30 Jahren eine sogenannte Gruppe ihr Unwesen getrieben, sie hatten den Uebernahmen die Schlafzimmer – Räuber. Schlafzimmer aus dem Grund, weil sie nicht nur irgend wo eingebrochen sind, sondern auch noch die Frauen vergewaltigen, und die Ehemänner mussten dabei zuschauen. Ich war noch jung verheiratet, und legte mir einen dicken Stock unters Bett und dachte mir, die werden was erleben, wenn sie bei mir einbrechen. Nach zwei oder drei Tagen sagte mir dann Jesus, Roland, wer ist Stärker? Du mit deinem Stock, oder Ich? Ich musste mir die Frage nicht beantworten, sondern warf den Stock weg, weil ich wusste, dass Jesus viel besser und mächtiger Eingreifen kann, als ich es je tun könnte. Ich entschied mich, dass Jesus meine Stärke ist, und nicht ich selber, als Ungläubiger hätte ich das niemals gemacht, sondern ich hätte mich schwer bewaffnet. Jesus ist meine Stärke, und das macht Glücklich, die Jesus von Herzen nachfolgen, die dürfen das erleben. Sie gehen durch ein Tränental und machen es zu einem Quellort. Wenn man in ein Tränental kommt, durch was auch immer, Verlust von Angehörigen, schwerste Krankheiten, Verlust der wichtigen Arbeitsstelle, es könne viele Dinge sein, durch den Heiligen Geist in uns kann uns Jesus Kraft schenken, Erquickung schenken, ja sogar zu einem Freudenort machen. Warum? Wenn wir auf das Heil und die Zukunft blicken, die uns erwartet, so verblasst alle Trauer. Das konnte man gut sehen, als in Rom Nero zu Tausenden Christen verbrannte, und die freudig starben. Im Todestal hatten sie erfahren, wo sie in Ewigkeit sein werden, bei Ihrem Erlöser, ist das nicht Herrlich? Sie hatten im Todeskampf erfahren, wo sie hin gehen, wo es kein Leid, keine Schmerzen und kein Elend mehr gibt. Jesus kann unser grösstes Tränental zu einem Freudental machen, sei es dass wir weiter leben, wie ich es bei meiner grossen Lungenembolie erlebt habe, oder das man Heim geht. Ich wäre in meinem Todeskampf lieber zu Jesus gegangen, aber ER wollte mich noch nicht Rufen. In Vers 8 sagt dann der Psalmist, sie gehen von Kraft zu Kraft, ich muss mich nicht Sorgen, dass ich versage in irgend einer Form, sei es auf der Arbeit oder sonst, Jesus kann uns immer wieder die Kraft geben, die wir besonders für die Nachfolge brauchen, aber auch im Alltag, was ich vielfach in meinem Leben erlebt habe, da ich neben dem dass ich seit gut 30 Jahren Predige, neben her auch 100% gearbeitet habe. Ich hatte jeden Sonntag in der Gemeinde entweder die Predigt, die Gottesdienst – Leitung oder die Jugendlehre. Jesus gab mir immer die Kraft, die ich brauchte. Darum denken wir doch immer daran, dass nicht wir stark sein müssen, sondern wir stark in Jesus sind, fleissig zu Ihm gehen, ER gibt uns alles, was wir für die Nachfolge brauchen, ER gibt uns aus der Fülle, besonders durch Sein wunderbares Wort. Ich wünsche allen eine schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland