Nehmt euch die zu Vorbildern, die gelitten haben

Nehmt, Brüder, zum Vorbild des Leides und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben. Siehe, wir preisen die glückselig, die ausgeharrt haben. Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist. ” Jacobus 5 Vers 10,11 (Elbf. Ues.) Jacobus will uns nun mitteilen, wen wir uns als Vorbilder nehmen sollen. Es sind Vorbilder, die Leiden mussten, weil sie Gottes Wort weiter sagen sollten, auch wenn es sehr unbequem war, wenn die Propheten Gericht ankündigen mussten, so wollte dass Israel nicht hören. Besonders schlimm traf es den Propheten Jeremia, der schweres Gericht für Israel angekündigt hatte, welches weder der König Zedekia noch seine hochgestellten Personen um ihn herum hören wollten. Dies ging dann so weit, dass er nur noch schriftlich zum Volk Israel durch einen Mitarbeiter Reden konnte, man ertrug ihn nicht. Genau solche Personen sollen wir zu Vorbildern haben, die im grossen Leid ausgeharrt haben, wie ein Hiob, dem alles genommen wurde, und er mit vielen Geschwüren behaftet war. Was haben Heute die Christen vielfach für Vorbilder? Ihre Lieblings – Prediger, die immer schöne Predigten halten, aber niemals um des Glaubens – Willen gelitten haben. Mein einziges Vorbild in der Neuzeit ist der Jugendpfarrer Wilhelm Busch, weil er im dritten Reich mutig das Evangelium verkündet hat, nicht Hitler ist das Heil, sondern Jesus ist das Heil. Diesen Mut zu haben, dass ist für mich ein Vorbild, wie kein anderer. Bruder Busch hat ausgeharrt in der ganzen Zeit unter der Herrschaft vom Hitler, mein Onkel wurde getötet, weil er öffentlich sagte, dass sein Heil nicht Hitler ist, in dem Augenblick war man seines Lebens nicht mehr sicher. Bruder Busch predigte sogar in SS – Gefängnissen, im Angesicht des Todes das Heil in Jesus. Solche mutigen Brüder sollen wir zu Vorbildern nehmen. Ein weiteres sehr grosses Vorbild für mich ist David, der viele viele Jahre unter der Verfolgung von König Saul gelitten hat, und ständig damit rechnen musste, dass Saul ihn erwischt und tötet. Wer so etwas noch nie erlebt hat, der weiss gar nicht, was das bedeutet, wenn man unter ständiger Todesgefahr ist. All die Prediger, die das nicht erlebt haben, die kennen das nur von der Theorie, nicht aus der Praxis das ist etwas ganz anderes. Ich hörte einmal eine Predigt von einem Russland – Deutschen, der schon in der Zeit der UDSSR gläubig war. Jedes mal wenn er Heute viele Jahre später noch ein Polizei – Auto sieht zuckt er Heute noch zusammen, weil die Christen in der UDSSR ständig Angst hatten vor der Polizei, dass sie gefangen werden um ihres Glaubens willen. Was dann so wunderbar am Ende von Vers 11 steht, dass bei all dem Leid wie beim Hiob wir auch auf das Ende vom Leid schauen, wie Gott Hiob wieder reichlich gesegnet hat, weil Gott ein Gott voll innigen Mitgefühls ist, und voll Barmherzigkeit. Wie beschreibt es der Hebräer – Brief so wunderbar in Hebräer 4 Vers 15 = Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mir unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wir wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. = Jesus hat als Mensch alle Versuchungen mit erlebt, wie jeder andere Mensch, ER kann alles nachvollziehen, was uns bedrängt oder verführen will, ER hat alles auch erlebt, aber ohne Sünde. Darum ist Jesus auch barmherzig, und wir können mit all unseren Mühen zu Ihm kommen, und ER hilft uns, weil ER das alles kennt, als ER auf der Erde gewandelt ist. Nirgend wo sonst finden wir einen so barmherzigen und wunderbaren Gott, der uns in allem hilft, ER kennt das aus der Praxis. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland