
” Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. Seid gastfrei gegen einander ohne Murren. Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes. ” 1 Petrus 4 Vers 7 – 10 (Elbf. Ues.) Vor ca. 2000 Jahren schrieb Petrus, dass das Ende aller Dinge nahe ist, wie nahe ist es dann Heute? Aus erfüllter Prophetie besonders im Bezug auf Israel weiss man, dass wir mitten in den Wehen sind, von denen Jesus in Seiner Endzeit – Predigt gesprochen hat. In den evangelikalen Gemeinden wird viel zu wenig gepredigt über die Endzeit mit all ihren Verführungen in allen möglichen Formen, wie es die Welt noch nie gesehen hat. Die Erkenntnis vom Wort Gottes nimmt immer mehr ab, und man erkennt nicht die Zeichen der Zeit. Weil das Ende aller Dinge immer näher kommt, die Drangsalszeit bevor steht, die Entrückung, darum seid nun besonnen und nüchtern und wachsam wie noch nie, denn falsche Propheten und Irrlehrer nehmen immer mehr zu und überschwemmen die evangelikalen Gemeinden. Ich hatte mal ein Gespräch mit einer Schwester in der Stadtmission, weil sie sagte, sie verlasse sich immer auf ihre Gefühle, und so ist sie auf der richtigen Seite. Ich sagte ihr dann, wenn Paulus immer auf seine Gefühle sich verlassen hätte, so hätte er niemals so einen Dienst machen können, er liess sich vom Heiligen Geist führen, da ist man auf dem richtigen Weg. Diese Schwester ist Heute in einer Carismatischen Gemeinde, wo vielfach die Nüchternheit fehlt, von der Petrus hier redet. Dann sagt Petrus, dass wir anhaltend Liebe untereinander haben sollen. Besserwisserei und Streitereien sind das Gegenteil. Mc. Donald drückt es noch sehr gut so aus = Solch eine Liebe stellt die Fehler und das Versagen der anderen Gläubigen nicht heraus, sondern wird sie vor der Öffentlichkeit verbergen. Jemand hat einmal gesagt: »Der Hass macht alles ganz groß, die Liebe aber vergräbt vieles, sodass man es nicht mehr sieht. = Das habe ich noch sehr gut gefunden, wie er das so formuliert, Fehler eines anderen soll man nicht heraus stellen, möglichst noch darin Bohren wie ein Bohrer, sondern darüber hinweg sehen. Hass ist das Gegenteil von Liebe, und der Hass sollte nicht gefunden werden in der Gemeinde Jesu, der ist zerstörerisch. Weiter sollen wir gastfrei sein. Ich habe vielfach erlebt, dass wenn man regelmässig andere zum Essen einläd, dass sich sehr positiv auf andere auswirkt. Meine Frau und ich haben zb. jeden Klassenlehrer meiner vier Kinder eingeladen, damit sie uns kennen lernen, gerade weil wir Gläubig sind, und so hatten wir fast immer ein gutes Verhältnis zu den Lehrern, dass ist im bezug auf den Glauben sehr hilfreich gewesen, weil sie unsere Einstellung kannten. Aber auch wenn wir andere Familien eingeladen haben die Gläubig waren, so gab es häufig sehr gute Gespräche. Dann sagt Petrus, wir sollen unsere Gnadengaben die wir haben einsetzen als gute Verwalter. Jesus hat durch den Heiligen Geist jedem Gläubigen Gaben gegeben, mit denen er Jesus dienen soll. Stellen wir uns einen Gläubigen vor, der bis zum Hals gelähmt ist, wie kann der Jesus dienen? Er kann Jesus viel Dienen im Gebet des Glaubens, er kann für viele Dinge Beten, für die es Gebet braucht, zb. bei evangelistischen Einsätzen, da braucht es nicht nur die an der Front, sondern auch die, die Rückendeckung im Gebet geben. Als ich ca. ein Jahr im Glauben war, da hatte ich in St. Blasien bei einer Evangelisations – Wochen mitgemacht. Wir stellten dann in der Gruppe fest. dass einige von den Gläubigen ein Blas – Instrument spielten, und sie hatten ihre Instrumente dabei. Sofort kam mir der Gedanke, dass wir bei den Einsätzen und vor den Vorträgen des Evangelisten mit den Blasinstrumenten spielen sollten, was alle toll fanden. Also spielten wir mit vier oder fünf Trompeten und Posaunen bei den Einsätzen. Im Nachhinein erfuhren wir dann, dass einige nur zu den Einsätzen kamen um die Trompeten und Posaunen zu hören. Einige gingen dann auch anschliessend an die Vorträge vom Evangelisten. Ich konnte damals noch nicht Predigen, aber Trompete spielen und wir Bläser konnten Jesus dienen mit den Instrumenten, alles Jesus zur Ehre. Das Ende aller Dinge ist nahe gekommen, darum Dienen wir Jesus mit dem, was ER und geben hat, bis dass ER kommt. Möge ER bald kommen, Amen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland