Alles was Atem hat, lobe Gott

” Halleluja. Lobt Gott in seinem Heiligtum. Lobt ihn in der Feste seiner Macht. Lobt ihn wegen seiner Machttaten. Lobt ihn in seiner gewaltigen Grösse. Lobt ihn mit Posaunenschall. Lobt ihm mit Harfe und Zither. Lobt ihm mit Tamburin und Reigen. Lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte. Lobt ihn mit klingenden Becken. Alles, was Atem hat, lobe Jah. Halleluja ” Psalm 150 (Elbf. Ues.) Was für ein mächtiger Psalm ist das? Hier geht es nicht darum, mit viel Krach und Schlagzeug den Gefühlen freien lauf zu lassen, sondern hier geht es um den, der Himmel und Erde gemacht hat. Hier geht es am Schluss vom Psalmenbuch mal nicht um den Menschen, sondern darum, dem die Ehre zu geben, dem alle Ehre gebührt. Spurgeon formuliert es so = Die Ermahnung den Herrn zu loben, ergeht an alles, was ist, auf Erden oder im Himmel. Sollten nicht alle Geschöpfe die Herrlichkeit dessen verkünden, zu dessen Ruhme  sie geschaffen wurden? = Wie schnell vergisst man im Alltag, was Gott alles auf der Welt, und im Leben eines Gläubigen schon gemacht hat? Wenn ich mich nicht bekehrt hätte, so wäre ich im Gefängnis gelandet, oder wäre an Aids gestorben. Gott wirkt täglich unglaublich viel, ohne das wir das sehen. Dennoch sollten wir Gott täglich Loben und Preisen, auch im täglichen persönlichen Gebet. Sollten wir Gott nicht noch viel mehr Danken für all die Machttaten, die ER auch immer wieder in unserem Leben tut? Mit vielen Instrumenten Gott zu loben, ohne dass es eine Krachmusik wird, dass erfreut nicht nur die Gläubigen, sondern Ehrt auch Gott. Ich bin mal zum Prüfen mit anderen Gläubigen ins ICF in Zürich gegangen. Ich stand am leisesten Ort in dieser riesigen Halle, und ich hatte Ohrenschmerzen bekommen, von der extrem lauten Musik. Als Ungläubiger war ich praktisch jeden Abend in der Disco, die Musik dort war nicht lauter, als beim ICF. Musik ist eine Droge, mit der der Teufel viele Menschen abhängig macht. Ich hatte in der Stadtmission eine grosse Musikgruppe mit ca. 10 Musikern mit verschiedener Instrumente, wir hatten sogar ein Profi – Violinistin dabei. Einige kamen in die Stadtmission, nur um die Musikgruppe zu hören. Mir war es als Leiter der Musikgruppe immer wichtig, dass Jesus geehrt wird. Einmal kam ein Musiker dazu, der mit seiner E -Gitarre ein Solo spielen wollte, das lehnte ich ab, ich sagte ihm, dass in der Musikgruppe keiner sich hervorheben soll, nicht mal die Profi – Violinistin. Es geht darum, Gott zu Ehren, und nicht irgend einen Menschen in den Vordergrund zu stellen, das war mir wichtig. Am Schluss steht dann noch, Alles was Atem hat, lobe Gott. Die Gläubigen an Jesus Christus dürfen jetzt schon von tiefsten Herzen Gott loben. Vor dem Endgericht vor dem grossen Weissen Thron müssen das dann alle machen, egal, wie gottlos sie waren, oder wie sie gegen Gott Vater und Gott Sohn gekämpft haben, alle werden ihre Knie beugen müssen vor dem, der da war, der da ist, und der da unaufhaltsam kommt. In Kapitel 19 dem Buch der Offenbarung wird drei mal Halleluja gerufen in den ersten vier Versen, zwei mal von einer grossen unzählbaren Volksmenge, und beim dritten mal die 24 Aeltesten, die in der Nähe vom Thron Gottes sind. Nach diesem Ereignis im Himmel zieht Jesus mit den Seinen nach Harmagedon, um die grösste Schlacht zu zerstören, die es jemals gab. Ich hatte oftmals im öffentlichen Gebet in der Gemeinde diesen Psalm laut vorgelesen, und dann gebetet. Immer wieder kamen Gläubige zu mir und sagten mir, was für ein wunderbarer Psalm das ist. Es geht nur und ausschliesslich um den, der das Weltgeschehen in Seiner Hand hält, niemand sonst. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland