Gott ist uns Zuflucht

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich zu finden. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebte und die Berge mitten ins Meer wankten. Mögen seine Wasser tosen und schäumen, die Berge erbeben durch seien Aufbäumen. ” Psalm 46 Vers 2 – 4 (Elbf. Ues.) Ist es nicht herrlich, wie sich die Söhne Korahs geändert haben. In der Wüste haben sich ihre Vorfahren noch gegen Mose und damit gegen Gott aufgelehnt, und starben darauf hin. Die Söhne Korahs, die nun einige Psalmen geschrieben haben, die sind das Gegenteil geworden von ihren Vätern. Sie haben begriffen, worauf es in der Nachfolge an kommt. Schon im Vers 2 sind drei wichtige Dinge, die auch heute Christen im Alltag schnell vergessen, und doch eine grosse Hilfe sind. Zunächst ist uns Gott Zuflucht, vor allem, was uns bedrängen oder gar bedrohen mag. Man ist ja im Grunde genommen nirgend wo mehr sicher, wenn man sich die öffentlichen Verkehrsmittel anschaut, so kann jeder Zeit etwas passieren. In der Schweiz hat sich vor ein paar Tagen ein Mensch im Bus mit Benzin übergossen, und dann angezündet. Sechs Menschen starben, einige überlebten. Was für ein Vorrecht hat doch der Gläubige, wenn er in so einer Situation ist, uns seine Zuflucht bei Gott finden kann, da kann Jesus immer Helfen, wie gross auch die Not sei, es spielt keine Rolle. Ich hatte mal mit der Jugendgruppe eine Bootstour auf der Reuss in der Schweiz gemacht, die meisten waren mit Schlauchbooten unterwegs, ein Gläubiger wollte mit mir mit dem Kajak mit kommen, er war allerdings ein Anfänger. Die Reuss ist an einigen Stellen sehr gefährlich. Am Samstag sahen wir, wie einer im Wasser gestorben war, und man ihn in einen Alu – Sarg legte, dass zeigte uns, wie schnell etwas passieren kann. Wir hatten eine zweitägige Tour gemacht. Am anderen Tag kamen einige Stromschnellen bei und nach Bremgarten, und es hatte starke Strömung. Der Bruder, der mit dem Kajak unterwegs war kenterte nach der ersten Stromschnelle. Mit voller Kraft paddelte ich zu ihm hin, da später noch eine grössere Stromschnelle kommt. Er konnte sich dann an meinem Kajak halten, bis andere ihn mit dem Schlauchboot aufnahmen. Diese Situation hatte ganz schnell lebensgefährlich oder tödlich enden können, aber Jesus war uns Zuflucht und Hilfe, in Nöten reichlich zu finden. Am Schluss waren alle begeistert von der zweitägigen Bootstour. Mir ist da ganz neu wichtig geworden, was es bedeutet, wenn Jesus unsere Zuflucht ist, auch im Hinblick, auf den Toten, den wir sahen, als man ihn in den Alusarg legte. Ja, ER ist auch unsere Stärke, wir müssen nicht stark sein, sonders Jesus ist stark für uns, und das reicht voll und ganz. In allen Nöten ist ER reichlich zu finden, egal was für eine Not es auch sein mag. Ja selbst wenn die Erde erbebt, und die Berge mitten ins  Meer fallen, es spielt keine Rolle. Mögen die Wasser schäumen, die Berge erbeben, sich aufbäumen. Jesus sagt zwei oder drei Worte, und die grössten Naturgewalten sind ruhig und still, wie das Jesus den Jüngern auf dem See gezeigt hat. Die Jünger waren geschockt und fragten, wer ist dieser, dass ihm die Wellen und der Wind gehorsam sind, ja das ist der, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist von Seinem Vater. Eine bessere Zuflucht gibt es nicht, und es gibt nichts im ganzen Universum, was an Stärke mit Jesus vergleichbar ist. Wenn man sich diese Dinge immer vor Augen stellt, dann wird alles bedrohliche in irgend einer Form nichtig und verliert ihren Schrecken, darum sagt Paulus auch, Tod wo ist dein Stachel, Tod wo ist dein Sieg? Jesus hat dem Tod die Macht genommen, darum darf der Gläubige stets und immer zuversichtlich sein. Ich wünsche allen einen schönen Tag und Gottes Segen, liebe Grüsse, Roland